Befreiung von dämon. Einflüssen


Inhaltsübersicht:

Grundsätzliches zur Befreiung von argen Geistern (Dämonen)

Befreiung durch Bekehrung besetzender Geister Befreiung durch Austreibung arger Geister Geister-Vertreibung aus der Macht Jesu Christi Sonderfälle


Unter welchen Umständen weichen höllische Geister auch ohne 'Zwangsräumung'?

Höllische Geister, die einen Menschen beeinflussen, ziehen sich nur ganz selten ohne zwingenden Grund aus ihm zurück. Rückzugsgründe sind evtl.:

Wenn arge Geister sehr lange und konsequent keinerlei Erfolgserlebnisse beim beeinflussten Menschen haben, ziehen sie sich evtl. unmerklich zurück, um lieber ein leichteres anderes Opfer zu besetzen bzw. von außen zu beeinflussen. Sie versuchen sich für ihren Mißerfolg aber gerne zu rächen und kehren zu diesem Zweck immer wieder einmal zurück. Daher ist ständige Wachsamkeit und tägliches Gebet um Schutz wichtig.

Wann ist Geister-Austreibung angebracht?

Wie wird man von höllischen Fremdeinflüssen frei?

Sind rituelle Handlungen und geweihte Gegenstände nötig oder hilfreich?

Wenn in Jesu Namen und aus seiner Vollmacht befreit wird, sind folgende häufigen (magischen) Exorzismus-Begleit-Mittel bzw. Praktiken unnötig:

Haben Gebet um Befreiung und Austreibungsbefehl die selbe Wirkung?

Ist Gemeinschaftsgebet wirkungsvoller?

Warum ist es für Höllengeister so leicht, Menschen zu täuschen und unerkannt zu manipulieren?

Muß man sich und andere schützen, wenn man arge Geister vertreiben will?

Kann man Aussagen eines besetzten Menschen glauben, die offensichtlich von dämonischen Wesen durch menschlichen Mund geäußert werden?

Wie sind Angaben eines Geistes, zu Gott umkehren zu wollen, zu bewerten?

Mit welchen Tricks und Manövern sollte man beim Befreiungsdienst rechnen?

Wie sollte man auf Drohungen arger Geister reagieren?

Mit welcher Einstellung sollte Befreiungsdienst erfolgen?

Wann entfalten die Engel ihre Macht, wann überlassen sie Menschen weitgehend höllischen Geistern?

Solche Handlungen führen unweigerlich zu externen und internen Fremdeinflüssen , weil höllische Geister solche Chancen sofort nutzen, wenn Engel ihren Schutz von einem Menschen zurückziehen.

Wie kann man frei werden, wenn man einen Satanspakt oder Einweihungen, Gelübde o.ä. abgeschlossen hat?

Wie können eingedrungene Geister frei werden, die im Auftrage mächtigerer Dämonen handeln?

Mitunter ergeben Gespräche mit einem eingedrungenen Geist (durch den Mund der besetzten Person oder durch ein Medium), daß er zur Rückkehr zur göttl. Ordnung bereit wäre, aber sehr stark unter Kontrolle und Macht eines stärkeren Dämons steht, der die Besetzung befohlen hat. Sofern der eigentliche höllische Auftraggeber beim Besetzten vertragliche Rechte zur Beeinflussung hat, ist es meist schwierig, den besetzenden Geist zu vertreiben. Wenn die Vertragsrechte des Auftraggebers durch Kündigung aufgehoben sind, sind die Befreiungsbemühungen meist erfolgreicher.
Stellt sich dabei heraus, daß der besetzende Geist umkehrwillig ist, muß er gegen seinen bisherigen mächtigen dämonischen Herrn geschützt werden. Dann ist ein freiwilliger Auszug aus dem Besetzten ohne große Probleme möglich.
Sofern der Eindruck entsteht oder vom besetzenden Geist konkrete Anhaltspunkte dafür erkennbar werden, daß er zwar zum Verlassen des Menschen bereit wäre, aber es wegen mächtigerer geistiger Auftraggeber nicht wagt, hat sich folgendes Vorgehen praktisch bewährt:

Warum ist der freiwillige Weggang eines Geistes besser als ein erzwungener Auszug?

  • Nach der Befreiung sollten sowohl der befreite Mensch als auch der aus höllischer Bindung befreite Geist Jesus Christus und den mithelfenden Engeln danken, ihre Hilfe preisen und danach konsequent nach göttl. Gesetzen leben, d.h. nicht mehr in ihre alten Fehler und Sünden zurückfallen.

    Wann ist die gewaltsame Vertreibung eines eingedrungenen Geistes nötig?

    Ein eingedrunger arger Geist sollte gewaltsam im Namen Jesu vertrieben werden, wenn er

    • die angebotene Aufklärung, daß und wie er zu Jesus Christus umkehren kann, ignoriert oder ablehnt (Beispiel)
    • über Jesu Macht spottet und ihn verlästert;
    • klar zu erkennen gibt, daß er weiterhin in Satans Diensten bleiben will;
    • völlig uneinsichtig, egoistisch, starrsinnig und boshaft die Besetzung fortführen will

    Wie vertreibt man in Jesu Namen arge Geister?

    • Sofern man den Namen des eingedrungenen Geistes erfahren bzw. erkennen konnte (Beispiel), sollte man ihn beim Namen ansprechen
    • ihm in allem Ernst und mit vollem Willensnachdruck befehlen: "Im Namen Jesu Christi, des Mensch gewordenen Schöpfergottes und Herr über alle Himmel, Höllen und Gestirne, befehle ich Dir, weiche nun erkennbar aus Körper, Seele und Umgebung von .... (dem besetzen Menschen)! Ich verbiete Dir in Jesu Namen, je wieder zu ihm zurückzukehren! Du sollst nun in den festen Gewahrsam von Engeln verbracht werden, damit sie mit Dir so verfahren, wie es dem Willen Jesu Christi entspricht! So geschehe es nun!

    • Dann bitte man Jesus Christus, daß er diesen argen Geist durch Engel aktionsunfähig machen lassen, ihn aus dem Körper lösen und wegbringen lassen möge.
    • Es kommt nicht auf die genaue Wortwahl und Formulierung an, die man bei einem Befreiungsbefehl verwendet. Wichtig ist, daß man sich dabei mit Jesus Christus in Verbindung setzt bzw. man im Namen, d.h. aus der Vollmacht Jesu Christi einem Geist deutlich, unmißverständlich und ernsthaft befiehlt, aus dem besetzten Menschen zu weichen.
    • Notfalls sollte der Befehl mehrmals energisch wiederholt werden.
    • Sind mehrere arge Geister in einem Menschen, muß meist jeder einzeln (am besten unter Namensnennung) im Namen Jesus ausgetrieben werden (Beispiel)
    Eine Austreibung im Namen Jesu Christi kann und soll über das bloße Wort, d.h. durch den Befehl im Namen Jesu Christi und aus tiefem Glauben an die Macht und Hilfe Jesu Christi erfolgen.
    • Wo Jesus hilft, brauchen auch keine sonstigen 'Heiligen' mehr zu Hilfe gerufen werden (wie z.B. im kath. Exorzismus nach dem Rituale Romanum), denn wenn Jesus wirklich alle göttliche Macht zur Verfügung steht, dann haben alle geschaffenen Wesen ihre Macht ohnehin nur leihweise von ihm! Daher sind auch nicht unbedingt mehrere Menschen als Team zu einem Befreiungsdienst nötig, sondern Jesu Hilfe allein genügt!

    • Wie oben schon erklärt, sind auch keinerlei äußere Methoden wie z.B. Zeremonien, vorgefertigte Gebete, Gesänge, Vorhalten eines Kreuzes oder Auflegen der Bibel, Gebrauch von Weihwasser oder äußeren Insignien nötig.
    • Um in Jesu Namen Dämonen austreiben zu können, ist auch absolut keine kirchliche Weihe, Approbation oder ein eigenes Amt erforderlich. Wenn die kath. Kirche verlangt, daß der zuständige Diözesanbischof einen speziellen Exorzisten ernennt und der große Exorzismus nach den Regeln des Rituale Romanum nur auf bischöfliche Anordnung durch einen Priester erfolgen darf, so ist das ihre interne Regelung. Dies hat aber mit der echten Vollmacht Jesu für alle wirklichen Gläubigen nichts mehr zu tun! Da nur die allerwenigsten kath. und evangelischen Priester heute überhaupt noch an die Möglichkeit von Besessenheit glauben und ihr Vertrauen auf die Kraft des Gebets ohnehin selten sehr stark ist, sind sie für diese Art des Dienstes am Menschen ohnehin nicht sehr geeignet.
    • Jesu göttliche Allmacht hilft umfassend - wenn es in seinem Willen ist und der Zeitpunkt dazu reif ist. Ist dies nicht der Fall, dann helfen solche Äußerlichkeiten ohnehin nicht, es sei denn, daß aufgrund magischer Praktiken mächtigere Höllengeister eingreifen. Diese mögen zwar den benannten Geist entfernen, übernehmen aber stattdessen die Macht im besetzten Menschen.
    • Wo selbstherrlich-magische Praktiken angewendet werden, unterstützen Jesus Christus und sein Engel diese Praktiken auf keinen Fall! Allenfalls für die richtigen Maßnahmen geben sie dann noch in eher vermindertem Maße ihre Hilfe.

    Was ist zu tun, wenn der angesprochene Geist nicht weicht?

    Weicht der Geist auf den Befehl im Namen Jesu nicht, oder fängt er an, zu stören oder aggressiv zu werden,

    • sollte sorgfältig nachgeforscht werden, welche Irrtüer ((Beispiel) bzw. Sünden der beeinflusste Mensch noch nicht erkannt und bereinigt hat bzw. welche Schuld er anderen noch nicht vergeben hat.
    • sollte Jesus sofort gebeten werden, ihn und evtl. geistige Auftraggeber und Helfershelfer durch Engel binden zu lassen, d.h. sie handlungs- und widerstandsunfähig zu machen.
    • Daraufhin sollte man dem Geist im Namen Jesu Christi mit allem Nachdruck und Ernst erneut befehlen, mit allen evtl. Auftraggebern und Helfershelfern erkenn- und spürbar aus dem Körper des Menschen zu weichen. Den Befehl sollte man dann durch das Wort 'Amen' (d.h. 'so soll es nun geschehen') vollziehen.
    • Diesen Befehl sollte man erforderlichenfalls einige Male wiederholen und evtl. mit Strafandrohungen versehen. Weicht ein Geist dann immer noch nicht, sollte man Jesus bitten, Engeln die Straferlaubnis zu erteilen und die Strafen so intensiv und lange durchführen zu lassen, bis der Geist mit evtl. Auftraggeber und Helfershelfern die Symptome seiner Angriffe selbst beseitigt oder weicht. (Beispiel)
    • Meist ist es hilfreich, zugleich eine oder beide Hände über den Kopf des Fremdbeeinflussten auszustrecken. Die Handauflegung während des Befreiungsbefehles scheint einerseits die Widerstandskraft des fremden Geist zu schwächen und zugleich den Willen und die Eigenkraft des Besetzten zu stärken. Es erleichtert daher auf energetischer Ebene den Befreiungsakt. Dennoch sollte man sich immer vor Augen halten, daß nur durch Jesus und mit Jesus geholfen werden kann. Dies ist Grundbedingung, wenn Jesus seinen Segen geben soll!

    Im Falle von Süchten kann diese Vorgehensweise auch bei hartnäckigen Fällen zum Erfolg führen. Dann verläuft die Suchtüberwindung relativ problemlos und ohne nennenswerte Entzungserscheinungen.

    Sollten Befreiungsmaßnahmen im Rahmen von Belehrungen über Gottes Willen und Gebote erfolgen?

    • Jesus übte den Befreiungsdienst ebenso wie seine Heilungen und Wunder meist im Rahmen seiner Lehrtätigkeit aus. Sie dienten im Grunde dazu, den Hörern zu beweisen, welche Macht in ihm selbst, aber auch in der Wahrheit seiner Lehren vorhanden sind.
    • Immer wieder ermahnte Jesus die von ihm geheilten bzw. befreiten Menschen, in Zukunft nicht wieder in ihre alten Sünden und Fehler zurückzufallen. Dies weist klar darauf hin, daß die Krankheiten und Besessenheiten ihre Ursache meistens in zuvor begangenen Sünden hatten. Rückfall bedeutet daher die Gefahr einer erneuten Besetzung und dadurch Erkrankung.
    • Wenn alle o.a. Befreiungsmaßnahmen scheitern, sollte der bisherige Lebenslauf des besetzten Menschen noch sorgfältiger daraufhin geprüft werden, welche verborgenen Sünden noch nicht erkannt, bekannt und bereinigt sind! Wenn dies geschehen ist, erfolgt meist auch die Befreiung ohne große Widerstände seitens des weichenden Geistes.
    • Auch in der heutigen, weitgehend glaubenslosen Zeit, gibt es kaum etwas, was deutlicher und machtvoller darauf hinweist, daß Jesus tatsächlich der menschgewordene Schöpfergott ist, dem seit jeher und bis in alle Ewigkeit alle Macht und Weisheit allein zu eigen sind.
    • Wer daher Jesus als Gott erkennt, anerkennt und liebt, wer nach seiner Lehre tatkräftig die Nächstenliebe ausübt, der kann im Bedarfsfalle in Jesu Namen, d.h. aus seiner Vollmacht und mit seiner Macht versehen, auch heute noch arge Geiser vertreiben oder unter Auflegung der Hände beliebige Krankheiten heilen.

    Sind Vorbereitungs- und Vorsichtsmaßnahmen vor dem eigentlichen Vertreibungsbefehl empfehlenswert?

    • In manchen Fällen genügt es, die Anwesenheit eines argen Geistes erkannt und ihn von seinem Handeln her identifiziert zu haben, um ihn im Namen Jesu zu vertreiben. Gelingt dies ohne große Umstände, war der Reifezeitpunkt beim Besetzten wohl gegeben und der Sinn der Besetzung weitgehend erreicht. (Beispiel) Diese Fälle sind aber keinesfalls die Regel oder in der Mehrzahl.
    • Normalerweise sollte eine Austreibung arger bzw. höllischer Geister sehr sorgfältig vorbereitet werden. Dazu gehören
      • eine gründliche Bestandsaufnahme der vermutlichen Ursachen für die Besetzung (Beispiel);
      • die Einsicht in eigene Verfehlungen gegen Gott und die Mitmenschen, die Anerkennung der Schuld vor Gott, echte Reue darüber und evtl. Wiedergutmachung von Schäden;
      • die nötigen bzw. möglichen Anstrengungen des Betroffenen und seiner Angehörigen, diese Ursachen zu beseitigen.
      • Die wohl wichtigsten Vorbereitungsmaßnahmen dürften eine bewußte Lebensübergabe an Jesus Christus und eine bewußte Absage von Satan und eine Kündigung aller je geschlossenen Vereinbarungen mit ihm sein!
      • Vor der eigentlichen Vertreibung sollte man zusammen mit der betroffenen Person Jesus Christus um Schutz durch Engel für sich selbst, aber auch für alle Beteiligten und Bekannten bitten; darum bitten, daß alle negativen Geistwesen in und um die Beteiligten gebunden werden. Erst danach sollte der eigentliche Austreibungsteil beginnen.

    Der eigentliche Austreibungsbefehl stellt in der Regel lediglich den relativ kurzen Abschluß eines evtl. längere Zeit dauernden umfassenden Schulungs- Änderungs- und Befreiungsprozesses dar.


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