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D e r    I m p f s p i e g e l

300 Aussprüche ärztlicher Autoritäten über die Impffrage

und zwar vorwiegend aus neuerer Zeit.

Herausgegeben vom Impfzwanggegnerverein zu D r e s d e n Rietschelstraße 8, L

"Der Wahrheit müssen wir alle zuhören, und wollen wir auch die Ohren zustopfen, so durchdringt und erschüttert ihre Stimme auch die tauben Teile des Menschen." Jean Paul

Dresden 1890
Komissions-Verlag von T. W i n t e r.
Druck von Paul Manegold, Dresden


Inhaltsübersicht


Vorwort

. In dem bisherigen Kampfe um die Impffrage haben die Impffanatiker, besonders auch die ärztlichen Referenten im deutschen Reichstage den impfgegnerischen Standpunkt als den Standpunkt einer laienhaften, unwissenschaftlichen Auffassung der Frage hinzustellen gesucht. Infolgedessen herrscht in weiten Kreisen die Ansicht, als gebe es nur einzelne wenige Vertreter der ärztlichen Wissenschaft unter den Gegnern der Impfung.
Die erfreuliche Tatsache, daß bereits Hunderte der tüchtigsten Ärzte zu den Impfgegnern gehören, und daß ihre Zahl von Jahr zu Jahr wächst, ist nur wenig bekannt.
Viele Gebildete, die im Geheimen schon längst impfgegnerisch denken,  s c h ä m e n  s i c h  d a r u m  g e r a d e z u , solche Ansichten öffentlich zu bekennen, weil sie glauben, dieser als "laienhaft" gebrandmarkte Standpunkt könne sie etwa in den Verdacht der Unwissenheit oder der Halbbildung bringen, weil ja die Autoritäten Freunde der Impfung seien".

Die vorstehenden Blätter, welche lediglich aus Aussprüchen von Ärzten zusammengestellt sind, sollen darum den für Viele gewiß überraschenden Beweis erbringen, daß nicht nur die Zahl der Ärzte, die  g e g e n  die Impfung geschrieben haben, eine sehr große ist, sondern auch, daß sich unter diesen Ärzten sehr viele Autoritäten befinden, die sich hinsichtlich ihres wissenschaftlichen  R u f e s  mit jeder der impffreundlichen Autoritäten messen können, fast immer aber vor diesen letzteren den  V o r z u g  genießen, ihre Ansichten mit einer Fülle von  e i g e n e n  p r a k t i s c h e n  E r f a h r u n g e n  a u f  d e m  G e b i e t e  d e r  H e i l k u n s t  belegen zu können.

Sollten einzelne unter unseren Freunden vielleicht verwundert fragen: "Wozu bedarf es so vieler Zeugnisse in einer Sache, in welcher die natürliche Erfahrung, die Logik und der gesunde Menschenverstand schon längst das Urteil gesprochen haben?" so müssen wir eben erwidern: "Auf keinem anderen Gebiete herrscht zur Zeit noch ein so unbeschränkter Autoritätenglaube, als in der Impffrage. Und darum waren wir gezwungen, den Autoritäten der Impfgläubigen einmal eine stattliche Zahl  u n s e r e r  Autoritäten entgegen zu stellen.

Die vorstehende Sammlung wird aber unseren zahlreichen Gesinnungsgenossen um so willkommener sein, als sie, in 53 Abschnitte geordnet, zugleich eine erschöpfende Beleuchtung der gesamten Impffrage bietet.

vorhanden in der: ULB Düsseldorf Signatur: +9120 644 01 Stand: September 2006

Hinweis aus 2006 zu diesem Buch: Es wurde ­ sofern nicht allzu unverständlich ­ die Rechtschreibung von 1890 beibehalten. .

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1. Die ärztliche Wissenschaft ist nicht unfehlbar

Prof. Dr. med. A. f. Hecker: "Was nach der einen Theorie Wahrheit ist, und angeblich erwiesen wird, das leugnet die andere und widerlegt es; ein Heilverfahren, das die eine für nützlich erklärt, nennt die andere geradezu schädlich und verwirft es; ja, es fehlt nicht an Beispielen, daß die Ärzte Kurmethoden und einzelne Mittel mörderisch nannten, deren Heilsamkeit sie wenige Jahre vorher nicht genug preisen konnten."

Prof. Dr. med. Herm. Eberhard Richter, Dresden: "Keine Wissenschaft ist so voller Trugschlüsse, Irrtümer, Träume und Lügen als gerade die Medizin."

Dr. med. H. Rohlfs, Göttingen: "Unsere medizinischen Fakultäten sind in der Beziehung auf Therapie (Heilkunst) von der traurigsten Einseitigkeit befangen und haben einen Dogmatismus und Terrorismus eingeführt, der für das praktische Leben von dem größten Nachteile ist."

Geheimrat Prof. Dr. med. Frerichs, Berlin: "Die Idee des Heilens führt auf Abwege und gleicht dem Suchen des Alchimisten nach dem Stein der Weisen."

Prof. Dr. R. Virchow, Berlin: "Eine rationelle Heilkunde wird auf unseren Universitäten heutigen Tages noch nicht geboten."

Dr. med. Rusch: "Wir haben die Krankheiten nicht nur vermehrt, sondern sie sogar tödlicher gemacht."

Dr. med. A. Förster: "In der Medizinheilkunde stehen die Täuschungen und Illusionen mehr an der Tagesordnung, als in irgendeinem anderen Gebiete, selbst das des religiösen Aberglaubens nicht ausgenommen."

Dr. med. Oesterlen: "Die Medizinheilkunde ist mit all ihren von Alters her überkommenen Arzeneien nur eine großartige Pfuscherei."

Dr. med. Kieser (in seinem Buche "System der Medizin"): "In vielen Fällen der ärztlichen Behandlung kann man behaupten, daß nachfolgende chronische Krankheiten nur durch die Schuld der Ärzte hervorgebracht werden."

Dr. med. von Wedekind (in seinem Buche "Über den Wert der Heilkunde"): "Der Wert der Medizin besteht, in ein paar Worten ausgedrückt, vorzüglich darin, daß die zivilisierten Nationen weit mehr von den Ärzten, als von den Krankheiten zu leiden haben."

2. Die Impftheorie ist wissenschaftlich nicht zu begründen

. Prof. Dr. med. Kussmaul, Straßburg: "Wie der Impfschutz zustanden kommt, darüber kann die Wissenschaft bis jetzt keinen Aufschluß geben."

Dr. med. Stein Der impffreundliche, aber ehrliche Dr. med. Stein schrieb in der Frankfurter Zeitung: "Den Hauptinhalt zur vorjährigen Abweisung der Petition gegen den Impfzwang gab im Reichstag der damalige Kommissions-Bericht, in welchem der betreffende ärztliche Referent (Dr. Thilenius) die unbegreifliche und durch Nichts erhärtete Behauptung aufgestellt hat, daß die Impftheorie wissenschaftlich auf das Vollkommenste begründet sei, mithin der


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Impfzwang in seitheriger Form weiter zu bestehen habe. Nun ist aber in keinem Lehrbuche der Pathologie (Krankheitslehre) eine wissenschaftliche Begründung der Impflehre überhaupt zu finden. Auf keiner Ärzteversammlung ist von einer wissenschaftlichen Begründung des Impfens je die Rede gewesen und keine medizinische Autorität hat je von einer auf logischen Sätzen begründeten wissenschaftlichen Impftheorie gesprochen."

Dr. med. Rosa Deshalb sagte Dr. med. Rosa im Reichsrate zu Wien: "Ohne physiologische Beweise bleibt mir die Impfung eine Charlatanerie; ohne Physiologie gibt es keine Wissenschaft und die Impfung ist, ich möchte sagen, ein wissenschaftliches Verbrechen."

Dr. med. Bruckner aus Basel sagt geradezu: "Ich stimme ganz überein mit A. v. Seefeld, welcher schreibt: "Es scheint, als ob jedes Zeitalter bestimmten Wahnsinnsformen unterworfen sei; wie im Mittelalter die Hexenverfolgung, so ist die Impfwut die Wahnsinnsform unserer Tage . . . Oder ist es nicht Wahnsinn, wenn man, aller Erfahrung zum Trotze, noch immer glaubt, man müsse Krankheit säen, um davon Gesundheit zu ernten?"

Dr. Jos. Hermann, Di r e k t o r  d e s  W i e d e n e r  K r a n k e n h a u s e s  i n  W i e n: spricht unverhohlen aus: "Ich halte das ganze Impfgeschäft samt seiner Theorie für einen Humbug der gemeinsten und schädlichsten Gattung, der dem spekulativen Kopfe eines Arztes seinen Ursprung, dem blinden Glauben und Vorurteile seine Fortpflanzung, dem materiellen Erwerbe einerseits, sowie dem Nachbeten wenig denkender Ärzte, der Eitelkeit und dem Eigensinn seiner Gläubigen andererseits, seine bisherige in der Tat bedauernswerte Existenz verdankt. Ich halte es für eine Beleidigung der reinen Wissenschaft, wenn man der Impfung irgendwelches wissenschaftliche Attribut beilegt, und ich erachte es für eine Verletzung des gesunden Menschenverstandes, wenn man die Kuhpockenimpfung mit irgendeinem Gesetze der Logik in ursächlichen Zusammenhang zu bringen sich nicht scheut."

Dr. med. Ancelon, London, schreibt: "Ich habe 20 Jahre geimpft . . . Sie alle haben wohl mit Entusiasmus geimpft! Warum fällt uns heute die Lanzette aus der Hand? ­ Wir stehen beschämt, betroffen da, weil wir nach 65 jähriger Praxis die Vorfrage noch nicht lösen können: Was ist Impfstoff? Was kann derselbe vollbringen? Was sind die Folgen? Im Grund wissen wir nichts Genaues über das Element dieses "kostbaren Präservativs", wie Dr. Lalagade es nennt."

Dr. med. J. Morison, London, schrieb in einem Gutachten an den Premierminister Lord Derby: "Wenn die Vaccination (Impfung) richtig ist, so müssen wir alle Lehren der Hygiene (Gesundheitslehre) als grundlos aufgeben.

Dr. med. Réné: "Die pathologische Anatomie liegt in der Pockenangelegenheit noch in der Kindheit."

3. Die für die wissenschaftliche Begründung der Impftheorie ausgesetzten Preise blieben unverdient

Dr. med. Nittinger hatte auf dem ärztlichen Kongreß zu Cherbourg (1860) und zu Bordeaux (1861) einen Preis von 10.000 Franc notariell bei Prof. Desmoulins in Bordeaux niedergelegt, und Engländer und Holländer setzten noch Prämien im Gesamtbetrage von 40.000 Franc hinzu für denjenigen, welcher Nittingers Anklage, "daß die Impfung leichtsinnige Abschwächung und Verminderung des menschlichen Geschlechtes veranlasse", widerlegte und "die Vaccination von dem Vorwurfe der Charlatanerie (Quacksalberei) wissenschaftlich begründet", zu reinigen vermöchte. Der Präsident des ärztlichen Kongresses von Bordeaux sagte 8
hierzu: "Ich bin zwar selbst Zweifler an der Impfung; dennoch hoffe ich, daß die für den Beweis ausgesetzten Preise mit Glanz gewonnen werden möchten."

Dr. med. Schaller in Stuhlweißenburg versprach auf dem ärztlichen Kongreß 1865 einen Preis von 1.000 Dukaten demjenigen, der ihm aufgrund der Wissenschaft, der Erfahrung oder der Statistik den stichhaltigen Beweis liefere, daß die Impfung einen Schutz gegen die Blattern gewähre.  A l l e  d i e s e  P r e i s e  b l i e b e n  u n v e r d i e n t."

4. Nicht einmal die medizinischen Fakultäten sind über die Frage einig

. Die medizinische Fakultät der Universität Charkow (Rußland), amtlich aufgefordert, sich über die Einführung des Impfzwanges zu äußern, wies darauf hin, daß es

Die Mitglieder der Fakultät, nämlich die unterzeichneten Professoren Lambl, Professor der pathologischen Anatomie, Dudakalow, Chefarzt des Hospitals, Jasnisky, Vorsteher des Hebammeninstituts, Pitra, Professor der gerichtlichen Medizin, Laskiewicz, Professor und Direktor der therapeutischen Klinik, Grube, Professor und Direktor der chirurgischen Klinik, erklärten, daß sie sich deshalb nicht in der Lage befänden, an einer Beratung über Maßregeln zur Einführung des Impfzwanges teilzunehmen.

Prof. Dr. med. A. d. Vogt, (Bern) schreibt hierzu: "Kein Wörtchen haben wir über dieses Gutachten in unseren wissenschaftlichen Werken und Jahresberichten vernommen. . . . Übrigens ist man ja auch nicht gezwungen, medizinische Fakultäten an  r u s s i s c h e n  Hochschulen als  s a c h v e r s t ä n d i g  anzusehen.

5. Schon zu Jenners Zeit wurde von ärztli. Autoritäten die Impfung auf´s Schärfste bekämpft

Dr. med. Wilh. Rowley, Oxford, nannte Jenner einen frechen Charlatan (Qacksalber) und schrieb schon 1806: "Der geträumten Sicherheit durch Kuhpockenimpfung stehen so viele Tatsachen von Kindern gegenüber, welche die Blattern bekamen, nachdem sie (zwei Monate bis 6 Jahre vorher) regelrecht geimpft waren, daß es kaum noch einer anderen Widerlegung bedarf."

Dr. med. Maclean, Arzt der ostindischen Kompanie, schrieb schon 1810: "Ich hielt es nicht für möglich, daß unter den Gliedern eines Gelehrten und ehrenwerten Standes soviel Fanatismus und Unehrlichkeit herrschen könne."

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Dr. med. Rob. Watt, Glasgow, schrieb 1813: "Der von den Blattern "gerettete" Säugling erhält sein Leben, um in der Kindheit an Masern, an Scharlach zu sterben, oder um später die Liste jugendlicher Opfer des unersättlichen Magens der Schwindsucht füllen zu helfen."

6. "LYMPHE"

Dr. med. Stowell, 25 Jahre lang in Brighton: "Mehr denn lächerlich, gerade unvernünftig ist es, zu sagen, irgendein verdorbener Stoff, der aus den Eiterbeulen und Bläschen eines organischen Wesens kommt, könne anders, als den menschlichen Körper verunreinigen, und nicht schaden; nenne man den Stoff nun Lymphe, oder gebe man ihm einen anderen dummen Namen, es ist und bleibt ein Verderbnis und ein Abstoß, der weggeworfen werden soll."

7. Es gibt keine Kuh- oder Kälber-Lymphe

Prof. Dr. med. Bollinger, München, eine Autorität auf tierärztlichem Gebiete, weist nach, daß originäre Kuhlymphe überhaupt nicht existiert. "Die Quelle der sogenannten, originären oder echten Kuhpocken kann nur in der menschlichen Vaccine (Impfung) oder Variola (Blattern) liegen."

Prof. Simons Vorstand der Tierarzneischule zu Comden sagt: "Niemand hat am Ochsen oder am Stier jemals natürliche Pocken entdeckt: durch unreine Hände beim Melken werden die Kühe von den Menschenblattern infiziert."

Prof. Bollinger erklärt ferner, "daß die Pockenformen der Haustiere, des Pferdes, des Rindes, der Schweine, der Ziegen und Hunde,  k e i n e  s e l b s t ä n d i g e n  K r a n k h e i t e n  d a r s t e l l e n, sondern als  v e r i r r t e  P o c k e n  zu betrachten sind, die in letzter Linie von den Menschen- oder Schafpocken abstammen, aber auch wechselseitig von einander ihren jeweiligen Ursprung nehmen können."

Dr. med. Crookshank, Professor der Pathologie (Krankheitslehre) und Bakteriologie (Pilzforschung) am Kings College zu London, weist in einer ganz kürzlich erschienenen Arbeit über Geschichte von Krankheitslehre der Blatternimpfung nach, "daß die früher angeblich einmal aufgetretenen "Kuhpocken" überhaupt mit den Blattern nichts gemein hatten, vielmehr sehr verschiedenen Tierkrankheiten entstammten, und daß schon aus diesem Grunde der fälschlich als "Kuhpocken" bezeichnete Giftstoff nicht gegen Ansteckung durch die Blattern schützen konnte."

Wenn also durch Impfung mit "animalischer" (tierischer) Lymphe Pockenpusteln entstehen, so sind dieselben nicht durch Kuh- oder Kälberpockenstoff entstanden (denn Kuh- oder Kälberpocken gibt es eben nicht), sondern durch das auf Kühe oder Kälber übergeimpfte ­  M e n s c h e n b l a t t e r n g i f t !

8. Die Impfung schützt nicht gegen die Blattern

. Der impfeifrige Geheimrat Med.-Rat Dr. Müller, Berlin, mußte konstatieren, daß 1871 zu Berlin unter den Pockenkranken 1191 geimpfte Kinder sich befanden, von denen 484 gestorben sind.

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Dr.med. Lotz: "Daß gerade einer intensiven Epidemie am leichtesten auch Geblatterte und Geimpfte zum Opfer fallen, das hat ja die Erfahrung zur Genüge gelehrt."
Dr. Giel, Zentral- und Impfarzt in München, schrieb: "Die Pocken befielen Geimpfte und Geblatterte und waren sehr häufig tödlich. Die Vaccination bestand die Probe nicht."

Med. Rat Dr. von Kerschensteiner, München, mußte im Jahre 1871 bekennen: "Die gesamte bayrische Bevölkerung ist nahezu geimpft, und trotz 55 jähriger  s t r e n g e r  Impfung erkrankten an Pocken:

Die bayrische Armee ist seit 1843  w i e d e r g e i m p f t,  und doch starben in selbiger 1870/71 559 Soldaten an den Pocken."

Dr. med. Larondelle, Brüssel: "Viele 7-, 8- und 10-jährige Kinder erlagen den  b ö s a r t i g e n  konfluierenden (zusammenfließenden) Pocken, wiewohl wir auf ihren Armen die klaren Narben früherer Impfung konstatierten. Dasselbe gilt von den Erwachsenen." Und er erklärt sich diese Tatsachen seltsamer Weise so: "Bei den zahlreichen Fällen tödlicher Pockenerkrankung bei Geimpften muß ich gestehen, daß ich wie viele andere Ärzte glaube, die Kuhlymphe habe ihre alte Schutzkraft eingebüßt."

Dr. med. J. Outhwaite, York: "A u f   k e i n e n  F a l l  schützt die Vaccination gegen den Tod durch die Blattern."

Prof. Dr. med. Eichwald, Petersburg: Der russische Impfanhänger Prof. Dr. med. Eichwald in amtlichem Auftrag an das kaspische Meer und den Kaukasus gesendet, erzählt naiver Weise, "daß die Perser, welche in den dortigen Provinzen stark vertreten sind,  o h n e  I m p f u n g  den Pocken entgehen, während geimpfte Russen davon ergriffen wurden."

Die Ärzte Sedillot, Duplan, Lisfranc, Cousture, Herpin, bezeugen die Tatsache, daß sie kleine Kinder den natürlichen Blattern unterlegen sahen, kurze Zeit oder alsbald, nachdem sie vacciniert worden waren.

Der Präsident des Gesundheitsamtes der Stadt New York berichtete im Jahre 1870: "Trotz der sehr durchgehenden Impfung, welche im Jahre 1869 in allen Miethäuserquartieren vorgenommen worden war, begann das Jahr 1870 mit einer starken Zunahme der Pockenfälle.
Dieses außerordentliche Vorwiegen der Pocken in verschiedenen Erdteilen, besonders in Gegenden, wo seit langem die Impfung wirksam durchgeführt wird, sowie ihr Vorkommen in der schwersten Form bei gut geimpften Personen sind neue Erscheinungen in der Geschichte dieser Seuche, welche zu einer neuen Untersuchung der ganzen Impffrage und ihrer Ansprüche auf einen wirksamen Schutz führen müssen."

Dr. med. Pearce, 25 Jahre lang Impfarzt in Northampton: "Aus der Betrachtung der E p i d e m i e n stellt sich auf das Tatsächlichste heraus, daß der Versuch, Präventiv- (Vorbeugungs)-Maßregeln gegen Epidemien zu treffen, wie die Vaccination (Impfung), vergeblich ist." Dr. med. Ad. Henke erklärt in seinem Handbuch zur Erkenntnis und Heilung der Kinderkrankheiten "daß weder die sorgsamste Vaccination, noch der regelmäßige Verlauf der Vaccine die Geimpften gegen den Pockenausschlag schützt."

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Prof. Dr. med. Eisenschitz, Wien: "Die Tatsachen lehren, daß erfolgreiche Vaccinationen, an Säuglingen vorgenommen, häufig die Erkrankungen der Säuglinge an den Pocken nicht verhindern, daß sich neben den schönsten Vaccinepusteln eine lebensgefährliche, ja eine tödliche Variola entwickeln kann."

Kreisphysikus Dr. med. Hoffert sagt aufgrund einer 34 jährigen Erfahrung als offizieller Impfarzt: "Daß die Kuhpockenimpfung allgemeinen Schutz gegen Blatternkrankheit gewähre, muß erst noch bewiesen werden."

Dr. med. Normann, Bath: "Ich habe verschiedene Fälle von sekundären Blattern nach der Vaccination gesehen."

Dr. med. Thompson, London: "Ich habe eine sehr bedeutenden Anzahl von Personen in Behandlung gehabt, welche nach der Vaccination von Blattern befallen wurden.

Dr. med. J. Nussey, London: "Ich habe viele Fälle von Blattern nach der Vaccination gesehen."

Dr. med. Paget, Leichester: "Ich bin Zeuge von  s e h r  e r n s t e n  Blatternfällen nach der Vaccination gewesen."

Dr. med. Peacock, London: "Ein jeder praktischer Arzt hat Fälle gesehen, in welchen nach der Vaccination die Blattern auftraten und tödlich waren."

Dr. med. Christison, Edinburg: "Ich habe zahlreiche Fälle von Blattern und Varioliden nach der Vaccination gesehen."

Dr. med. C. Buchanan: "Die Vaccination beugt den Blattern nicht vor."

Spitalarzt Dr. med. Bellot, Stockport: "Ich kenne Fälle, wo die Blattern unmittelbar nach der Vaccination zum Vorschein gekommen sind."

Dr. med. Westall, Wilberforce: "Ich habe nach der Vaccination schlimme Fälle von natürlichen Blattern gesehen."

Dr. med. Welch, Taunton: "Ich hege in der Tat große Zweifel, daß Personen durch die Vaccination von den Blattern verschont werden und glaube, daß sie gewiß nicht gegen den Tod schützt. Nach der Zahl der Personen zu schließen, welche ich an Blattern nach der Vaccination behandelt habe, darf ich nicht glauben, daß sie weniger jener Krankheit unterworfen sind. Ich kann die Vaccination überhaupt nicht empfehlen.

Prof. Dr. Guépin, Nantes: "Ich habe der Vaccine nie recht vertraut."

Dr. med. Lancaster, London, bezeugt: "daß trotz aller verschärften Impfzwangsmaßregeln bei der letzten Epidemie in London 5.000 starben und 100.000 verkrüppelt wurden."

Oberarzt Dr. Reitz, Petersburg: "Selbst in dem frühesten Alter, wo die Schutzkraft der Vaccine sich am mächtigsten bewähren müßte, ist die Impfung in der Tat ganz problematisch."

Nach dem Bericht des Wiedener Krankenhauses zu Wien vom Jahre 1871/ 72 waren sämtliche daselbst an den Blattern gestorben ­ Geimpfte!

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Dr. med. Lutze: "Obgleich behauptet wird, daß geimpfte Personen selten die Blattern bekommen, so tut doch eine auf  g e w i s s e n h a f t e  B e o b a c h t u n g  gegründete Erfahrung das Gegenteil zur Genüge dar."

Dr. med. Simon, Hamburg: "Ich weiß gewiß, daß bei den bestvaccinierten Personen die Blattern sich entwickeln."

Dr. med. Birkmeyer, Nürnberg: "Die Impfung schützt nicht."

Dr. med. Roux, Marseille: "Die Geimpften erkrankten in großer Mehrzahl an schweren und tödlichen Pocken, und wenn sie genasen, erlangten sie ihre volle Gesundheit nicht wieder."

Dr. med. Horace Johnson, London: "Die große Masse unserer dermaligen medizinischen Autoritäten hat den Glauben verloren an den fortwährenden Schutz, den der Impfstoff verschaffen soll, und ehe es lang ansteht, wird das kleine Restchen Glaube, daß ihm noch geblieben, auch vollends dahin sein. Man braucht dieser Sache bloß auf den Grund zu sehen, um zu der Überzeugung zu gelangen, daß sie wie ein schmutziger Lumpen verachtet und für immer bei Seite geworfen werden muß."

Hand nach rechts Dr. med. Nittinger, Stuttgart: "Alle Blatternkranke, welche ich in 25 Jahren zu behandeln hatte, waren ohne Ausnahme 1-, 2-, 3-, 4 mal geimpft. Vor 9 Jahren behandelte ich in Gemeinschaft mit dem Herrn Medizinrat Dr. Blumhardt einen Bäcker, Vater von 7 Kindern, der mit Blattern äußerst übersät war und äußerst pestete. Der Vater war 2 mal geimpft, sein 3jähriger Knabe nicht. Vier geimpfte Mädchen wurden aufs Land geflüchtet, bekamen dort alle die Pocken, zwei geimpfte Knaben und die geimpfte Mutter pockten zuhause, der einzig nichtgeimpfte Knabe aber, der 4  W o c h e n  l a n g  k e i n e  M i n u t e  v o m  B e t t e  s e i n e s  V a t e r s  z u  t r e n n e n  w a r  ­ bekam die Pocken nicht und blieb bis jetzt gesund."

9. Die Impfung hat auf die größere oder geringere Heftigkeit der Pockenkrankheit keinen Einfluß

Hand nach rechts Dr. med. L. Deventer, Berlin, schreibt in seinem Buche: "Die Pocken und ein Heil- und Schutzmittel dagegen": "Fälle des echten Pockenausbruchs bald nach der vollzogenen Impfung sind sehr zahlreich, und die echten Menschenpocken treten ebensowohl bei geimpften, als bei nichtgeimpften Individuen bald in guter, bald in bösartiger Form auf."

Prof. Dr. med. Hamernik, Prag: "Es ist irrig, daß die Blattern bei den Geimpften eine andere Form haben als bei den Ungeimpften."

Dr. med. Fleischmann (in seiner Kinderheilkunde): "Geimpfte und Ungeimpfte, von Variola ergriffen, leiden gleich schwer."

Prof. Dr. med. Hebra, Wien, betont, "daß man ebensogut bei Vaccinierten heftige Blatternformen mit confluirenden Pusteln, also variola vera (schwarze Blattern), als bei Nichtvaccinierten, bei neugeborenen Kindern gutartig verlaufende leichteste Fälle von Blattern, also Varicellen zu sehen bekomme."

Dr. med. von Breukelerwaard, Holland: "Die Lehre vom Milderwerden der Pocken (durch die Impfung) hat in der Provinz Gröningen einen harten Stoß erlitten."
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Dr. med. van Hauff Oberamtsarzt in Kirchheim: "Ungeimpfte Kinder bekämen nicht die echten Blattern, sondern bloß die Varioliden im leichten Grade."

Med. Rat Dr. Brefeld, Breslau: "Es kommen sehr milde Fälle von Variola auf nicht vacciniertem Boden und schwere Fälle auf vacciniertem Boden vor, welche letztere der Urform der Blattern an ausgeprägter Form und entschiedener Bösartigkeit nichts nachgeben. Ja, das Wiederbefallen der Geimpften und Revaccinierten ist die große Regel. Die Pocken befallen Vaccinierte wie Nicht-Vaccinierte. Die amtliche Statistik ist ohne Wert."

10. Die Sterblichkeit der Ungeimpften ist nicht größer als die der Geimpften

Hand nach rechts Chefarzt Dr. med. J. Keller, Wien, erklärt in seiner Schrift: "Die Erkrankungen an den Blattern bei den Bediensteten der k. k. österr. Staatseisenbahngesellschaft", die Impfung für vollkommen  w e r t l o s. "Wenn wir die ersten zwei Lebensjahre bei Geimpften und Ungeimpften ganz unberücksichtigt lassen, so finden wir, daß in den übrigen Lebensperioden die Mortalität der Geimpften (von 1.257 starben 173) 13,76% beträgt, während das Sterblichkeitsprocent der Ungeimpften (von 365 starben 48) nur 13,15% beträgt, daß somit die Sterblichkeit dieser Altersklassen bei Geimpften und Ungeimpften fast ganz gleich ist, ja sogar noch zu Gunsten der Ungeimpften ausschlägt. ­
In den zwei ersten Lebensjahren ist die Sterblichkeit bekanntlich überhaupt im Allgemeinen bedeutender. Aber auch da beträgt die Mortalität der Nichtgeimpften im 1. Lebensjahre 45,24%, der Nichtgeimpften im 2. Lebensjahre 38,10 % während die Mortalität der Geimpften im 1. Lebensjahre 60,46%, der Geimpften im 2. Lebensjahre 54,05% ausmacht."

Hierzu kommt noch, daß die Zahl der Ungeimpften besonders im ersten Jahr viel größer ist, als die der Geimpften. "Wäre das Gegenteil der Fall, würden die Kinder sämtlich in den ersten drei Monaten ihres Lebens geimpft, so würden natürlich vielmehr geimpfte Kinder erkranken, und da die Sterblichkeit in den zwei ersten Lebensjahren eine ziemlich bedeutende ist, so würde konsequent die Sterblichkeit der Geimpften eine viel größere sein, als die der Ungeimpften, ohne daß wir gerade die Schuld der größeren Sterblichkeit der Impfung beizumessen berechtigt wären."

11. Was die Revaccination (Impfwiederholung) nützt

Dr. med. Thomas Brown, London: "Revaccination kann das nicht ausrichten, was die Vaccination nicht kann."

Generalarzt und Generalinspekteur du service de santé Dr. Vieminckx, Brüssel: "Die Revaccination der Schuljugend, der Pensionäre, der Gymnasien und Seminare ist unnütz! Die  R e v a c c i n a t i o n  d e r  S o l d a t e n  i s t  u n n ü t z !  Das ist sonderbar, nicht wahr? Nach alledem, was in dieser Sache schon gesprochen wurde, was geschrieben steht und geschehen ist. Ich gestehe, ich staune selbst darüber, aber ich kann nicht anders tun, so lange Tatsachen Tatsachen sind."

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Hand nach rechts Dr. med. Lafaurie, Hamburg: "Auch die Revaccination ist nichts als eine weder direkt, noch durch Statistik bewiesene Hypothese, die nur den relativen Wert des Eingeständnisses hat, daß die Vaccinations-Hypothese eine unhaltbare sei."

12. Das jetzige Impfgesetz ist nach der eigenen Logik der Impfgläubigen völlig unzulänglich und unnütz

Dr. med. Rohlfs, Göttingen: "Wenn man nicht im frühesten Lebensalter impft und alle 5 Jahre  d a s  g a n z e  L e b e n  h i n d u r c h  w i e d e r i m p f t, und nicht zugleich auch alle unsere Haustiere, von denen die Pocken übertragen werden können, dieser regelmäßigen Impfung unterzieht, so bleibt das ganze Zwangsgesetz eine bloße Eulenspiegelei, da der angebliche Schutz dadurch doch nicht erreicht wird."

13. Nicht einmal die überstandene Blatternkrankheit schützt vor dem nochmaligen Befallenwerden

Die Ärzte: von Rhazes, Mead, de Haen, Fernelius, Decker, Borell, Diemerbrök, Willis, Sidobre, Bartholin, Morton, Behrens, Triller, Werlhof, Vogel, Börhave, Makenzie, Röderer u. a. m. bestätigen die Möglichkeit eines 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8 maligen Wiederkommens der Blattern.

14. Die Impfung macht den Körper erst recht empfänglich für die Seuche

Hand nach rechts Der berühmte Arzt und Universitäts-Professor Dr. med. Hebra in Wien hat beobachtet, "daß nach einmal überstandener Pockenkrankheit ­ und dazu gehöre ja auch die Kuhpockenkrankheit (also die Impfung) ­ ein nachfolgendes Befallenwerden heftiger und lebensgefährlicher zu sein pflege."

Dr. med. Buchanan, Glasgow: "Ich habe eine Person gekannt, die mit echter Vaccinelymphe geimpft war und am achten Tage von den Blattern befallen wurde. Bei genauer Untersuchung wurden Blatterngrübchen von einem früheren Blatternanfall am Körper entdeckt. Der Patient starb an einer zusammenfließenden Form der Krankheit."

Nach der Sanitätskarte der Bukowina vom k. k Regierungsrat und Landes-Sanitätsratsreferenten Dr. med. Denarowski erwiesen sich die Pocken bei der geimpften Bevölkerung der Bukowina 6 mal tödlicher als bei der mitten unter dieser Bevölkerung wohnenden Sekte der vegetarisch lebenden Lypowaner, die sich ihrer Glaubenslehre gemäß nicht impfen lassen dürfen.
Auch traten, wie Prof. Dr. Ad. Vogt berichtet, die Pocken bei den ungeimpften Lypowanern nur als  K i n d e r k r a n k h e i t  auf. Nach dem 10. Lebensjahr kam bei ihnen überhaupt kein Pockentodesfall vor.

Sanitätsrat Dr. med. Meyner, Chemnitz: "Nachdem wir wissen, warum in den letzten 40 Jahren von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer ältere (weil nun geimpfte) Altersklassen von den Pocken ergriffen wurden, so daß jetzt die ältesten Leute nicht mehr sicher vor ihnen sind, erklärt es sich von selbst, daß in den vierziger Jahren unseres Jahrhunderts erst auf 39 pockenkranke Kinder 10 Erwachsene, 1871 aber bereits auf 14 Kinder 10 Erwachsene kamen.

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Es ist eben durch die Impfung von Jahrzehnt zu Jahrzehnt ein größerer Teil der Bevölkerung empfänglich gemacht worden."

Prof. Dr. med. Kussmaul, Straßburg, sagt in dieser Beziehung, "daß in Genf in den Jahren 1580 bis 1760 unter je 1000 an den Blattern gestorbenen Personen 961 Kinder im Alter unter 10 Jahren und 39 über 10 Jahre waren."

Dr. Meyner fügt hinzu: "In Berlin kamen statt 39 wie in Genf zu einer Zeit, wo man die Impfung noch gar nicht kannte, im Jahre 1871 als Blatternopfer auf 961 Kindern unter 10 Jahren nicht weniger als 1018 Personen über 10 Jahre.

15. Ein Beweis dafür ist auch die auf Virchows Betrieb verbotene Schafimpfung

Prof. Dr. Roloff, Halle: "Nach Impfung mit Kuhpockenlymphe erfolgte in der Schafherden Ausbruch der natürlichen Pocken."

Prof. Dr. med. Rudolf Virchow in Berlin sagte in Bezug auf die  S c h a f i m p f u n g, welche auf seinen Betrieb (sein Betreiben) im Jahre 1880 verboten wurde*): "Die Schutzpockenimpfung ist in der Tierwelt bereits ein überwundener Standpunkt. Wo man die Schutzimpfung nicht übt, haben die Pocken fast gänzlich aufgehört. Es scheint, daß dort, wo man n i c h t impft, die Seuche nicht so gefährlich ist, als da, wo man impft."

*) Ein klassisches Beispiel für die Darstellungskunst und die unparteiische Berichterstattung der medizinischen Impffreunde liefert der 8. Band der neuesten (4.) Auflage von Meyers Konservationslexikon (s. S. 905). Das Viehseuchengesetz vom Jahre 1880 läßt für Schafe nur noch diejenige Pockenimpfung zu (§§ 47 und 48), durch welche den Schafen, um in pockiger Umgebung sie schnell durchseuchen zu lassen, künstlich die echten Pocken beigebracht werden, eine Maßregel, die aber im Gesetz nur auf dem Papiere steht und von welcher die Behörden keinen Gebrauch machen. Was sagt nun der betr. impffanatische ärztliche Artikelschreiber über die Schafimpfung? "Sie ist beim Ausbruch der Schafpocken gesetzlich vorgeschrieben, um die schnelle Durchseuchung der erkrankten und bedrohten Herden künstlich herbeizuführen." Basta!

Daß unter allen anderen Umständen die Impfung der Schafe bei Strafe verboten ist, erfährt der Leser des "unparteiischen" Konversationslexikons nicht.
W e i ß der Artikelschreiber im Jahre 1887 noch nichts von diesem Verbot aus dem Jahre 1880? Sollte die kluge Redaktion des Lexikons wirklich einen solchen Ignoranten als Mitarbeiter anwerben? Oder hält der impffreundliche Herr Verfasser dieses Verbot für ein so schwerwiegendes Menetekel für die Impfung überhaupt, daß er im Interesse des Impfdogmas seinen gläubigen Lesern kein "Ärgernis" bereiten will und darum jenes reichsgesetzliche Verbot lieber totschweigt?
Jedenfalls ist diese Art der Berichterstattung ein erfreulicher Beweis dafür, wie morsch die Grundpfeiler der Impf-"Wissenschaft" geworden sein müssen, wenn man schon zu solch kleinen Hausmittelchen greifen muß, um die Risse zu verkleben.

16. Und zwischen Schaf- und Menschenpocken ist kein Unterschied

Derselbe hochberühmte Gelehrte - Prof. Dr. med. Rudolf Virchow - hat aber auch den wichtigen Ausspruch gethan: "Es ist zu betonen, daß zwischen Tier- und MenschenArzneikunde wissenschaftlich keine Scheidegrenze ist oder sein sollte. Das Objekt ist verschieden, aber die Erfahrungen, die aus dem Objekt zu schöpfen sind, sind Lehrsätze, welche die Grundlage der Doktrinen bilden."

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Auch nach Med.-Rath Prof. Dr. Damman, Direktor der Tierarzneischule zu Hannover, gibt es "zwischen Schaf- und Menschenpocken keinen Unterschied."

17. Was den Schafen recht ist, sollte den Menschen billig sein

Dr. med. Oldtmann, Linnich: "Unter Falk wird das Impfen der Menschen zum  Z w a n g,  unter Friedenthal wird das Impfen der Schafe  v e r b o t e n.
Das gebildete Publikum wird seinen Abscheu vor der von Virchow als eine "an sich schädliche Maßregel" gebrandmarkten Impfung so lange kundgeben, bis wir Menschenärzte dem entschiedenen Vorgehen der Tierärzte nolens volens nachhinken und schließlich den Mut verlieren, länger dem Drucke eines aufgeklärten Jahrhunderts zu widerstehen." Dr. med. Deventer, Berlin: "Die Gesundheit der  S c h a f e  soll also respektiert werden; die  M e n s c h e n  werden  g e z w u n g e n, ihre Gesundheit dem Impfer preiszugeben. Beneidenswerte Schafe!"

Dr. med. Oidtmann, Linnich: "Es gab eine Zeit, und zwar eine lange Zeit, da dachten und sprachen die Tierärzte über das Impfwesen genau so, wie die Majorität der Menschenärzte heute noch über das Impfen denkt."

18. Die Geimpften erkrankten stets zuerst an den Blattern

Hand nach rechts Dr. med. Bruckner, Basel: "Durch die amtlichen Pockenlisten ist unwiderleglich nachgewiesen, daß alle Pockenepidemien der letzten 10 bis 12 Jahre (sowohl in Deutschland wie in England) bei Geimpften und Wiedergeimpften ihren Anfang genommen haben.

Dr. med. Oidtmann in Linnich weist auf Grund der amtlichen Aufzeichnungen des Kreisphysikus Dr. med. Passow zu M.-Gladbach nach, daß bei der dortigen Pockenepidemie vom Jahre 1890 (bei einer Bevölkerungszahl von 50.0000 E.) "nur 5 ungeimpfte Unterjährlinge, und zwar in großen Zwischenpausen, die Pocken bekamen, und daß das erste dieser ungeimpften Kindchen erst dann erkrankte, als bereits 23 geimpfte Individuen und insbesondere aus seiner nächsten häuslichen Umgebung Geimpfte zuvor die Pocken bekommen hatten."

19. Durch die Impfung können die echten Pocken erzeugt und verbreitet werden

Daß häufig durch die "Schutzpockenimpfung" d i e  e c h t e n  P o c k e n  e r s t  e n t s t e h e n  u n d  w e i t e r  v e r b r e i t e t  werden, mußten, wie Professor Dr. med. Vogt in Bern berichtet, die Ärzte Macpherson in Indien, Kuhk in Erfurt, Gröll in Amöneburg, Montiels-Pons in Nimes, Gintrac in Bordeaux, Bakewell auf der Insel Trinidad, Blümlein in Ödt u. A. m. erfahren.

Dr. med. Blümlein Über den letztgenannten Fall berichtet Dr. med. Blümlein im Jahresberichte über die Leistungen und Fortschritte der gesamten Medizin von Virchow und Hirsch, VIII. Jahrg.: "In Ödt, einer Gemeinde von 8.000 E., war die Impfung eines Kindes die Ursache einer 8 Tage danach ausbrechenden Pockenepidemie, bei der 189 Personen, also 1/3% der Bevölkerung erkrankten."

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Med.-Rat Dr. Kiehl, Haag: "Die Impfung dient zur Verbreitung der Blattern."

Dr. med. Hübner, Leipzig: "Da bei der letzten großen Pockenepidemie 1872 sehr häufig der Fall eintrat, daß die frisch Geimpften nach mehreren Tagen an den Pocken erkrankten, sah sich das Polizeipräsidium von Berlin veranlaßt, das Publikum zur Impfung öffentlich aufzufordern und dasselbe zu ermahnen, sich nicht etwa dadurch abhalten zu lassen, daß manche Personen  n a c h  e r f o l g t e r  I m p f u n g  d i e  n a t ü r l i c h e n  P o c k e n  b e k o m m e n  h ä t t e n  - denn diese Personen seien nur "z u  s p ä t" geimpft gewesen . . . "

Zentralimpfarzt Dr. med. Giel; München: "Die  B l a t t e r n e p i d e m i e  in Marseille  e n t s t a n d  durch einen jungen Mann, welcher tiefe Impfnarben auf beiden Armen trag."

Auch Prof. Dr. med. Haeser, Breslau, sagt in seiner Geschichte der Seuchen: "In  Ä g y p t e n  brechen häufig die Blattern durch die Impfung aus."

Dr. med. Legendre: "Während die Blattern epidemisch herrschen, soll man sich sehr hüten, ganz kleine Kinder zu impfen, weil die Vaccination ganz dazu geeignet sei, die natürlichen Blattern in ihrer Entwicklung zu fördern."

Prof. Dr. med. Vogt, Bern: "In dem bengalischen Distrikt Silhet impfte Dr. med. Brown mit animaler Lymphe und benutzte dann die Impflinge zum Weiterimpfen in jenem Bezirk. Das ging so ordnungsgemäß etwa zwei Monate fort, als er eines schönen Tages merken mußte, daß sich die gutartigen Kuhpocken ordnungswidrig in Menschenpocken von sehr bösartiger Form umgewandelt hatten."

(Auch Livingstone berichtet: "Zu Makololo wurde durch die Impfung eine tödliche Blatternseuche hervorgerufen.")

Vergl. Auch den Ausspruch von Prof. Dr. med. Vogt unter "Statistik".

20. Durch die Impfung wird das Pockengift künstlich gezüchtet

Dr. med. A. Th. Stamm schreibt in seinem Buche: "Die Ausrottungsmöglichkeit der Pocken ohne jedes Impfen": "Nicht durch Vermehrung, sondern nur durch Vertilgung der Milzbrandbacillen und ihrer Brutstätten kann ich den Milzbrand beseitigen, nur durch Austilgung der Dyptheritismicrococcen die Dyptheritis besiegen, nur durch Austilgung der Syphilismicrococcen die Syphilis abschneiden und nur   d u r c h   Z e r s t ö r u n g   d e r   P o c k e n m i c r o c o c c e n    u n d    d u r c h   V e r n i c h t u n g   i h r e r    F o r t p f l a n z u n g   u n d    V e r m e h r u n g die Pocken vernichten."
Es ist erwiesen, daß jede Pockenpustel, also selbstverständlich auch jede Impfpockenpustel, zur Vermehrung des Pockengiftes beiträgt. Jede einzelne Pustel, ohne irgendwelche Ausnahme, repräsentiert also einen Herd der Giftvermehrung. Mit der Impfung schaffe ich also Milliarden neuer Herde der Pockengiftvermehrung, und das ist ein schweres Vergehen."

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21. Die Impfung ist viel schlimmer als die Blattern

Dr. med. Ed. Reich, Glücksburg: "Die Impfung bringt noch mehr Degeneration in die Welt, als die Pocken."

Nationalrat Dr. med. Scheuchzer in Bülach (Schweiz): "In Folge gewissenhaften Studiums gelangte ich zur Überzeugung, daß der Hand nach rechts Nutzen des Impfens zum Mindestens ungewiß, der Schaden aber sicher sei und zwar ganz sicher. Ich behaupte, daß durch die Impfung an Kindern wie Erwachsenen ungleich mehr geschadet worden ist und geschadet wird, als alle unsere Pocken-Epidemien es zu tun im Stande gewesen sind."

22. Das Impfen nützt nichts, ist aber sehr schädlich

Hofrat Dr. med. Schürmeyer in Freiburg: "Ich habe 32 Jahre in meinem Bezirke von 25.000 Einwohnern die Impfung ausschließlich besorgt und zwar mit aller menschenmöglichen Vorsicht im Vollzuge. Nach 40 Jahren überzeugte mich Statistik und Erfahrung bei den über 10.000 Geimpften, dass Vaccinierte von den natürlichen Pocken fast in demselben Verhältnisse befallen werden, wie Nichtvaccinierte, und letztere bei richtiger Behandlung so sicher genesen können, wie erstere. Auch bei bestmöglichem Impfstoffe und richtiger Handhabung der Impfung sind zufällige, schwere und selbst lebensgefährliche Folgen, wie Rotlauf, Drüsenkrankheiten, usw. unvermeidlich. Ich halte deshalb die Impfung nicht nur für nutzlos, sondern der unvermeidlichen Folgen wegen für gesundheits- und lebensgefährlich."

Dr. med. Betz in Heilbronn: "Das Impfen schützt durchaus nicht, nicht einmal auf acht Tage hinaus, vor den Blattern, nützt also auch nichts, hat aber häufig sehr lästige, mitunter bedenkliche, ja selbst tödliche Krankheiten zur Folge."

Dr. med. Skelton, London: "Ich habe viele Jahre zur großen Impf-Armee gehört, möchte aber nicht länger die Verantwortlichkeit auf mich nehmen, da die Vaccine nicht bloß nicht schützt, sondern auch Ursache anderer Krankheiten ist."

Professor Dr. med. Germann, Leipzig: "Während meines 20 jährigen Wirkens an den geburtshilflichen und frauenärztlichen Abteilungen der Leipziger gynäkologischen Poliklinik habe ich die Impfung als eine Quelle der Verbreitung der Syphilis erkannt, und hat mich dies zur Überzeugung geführt, daß weder Impfzwang noch Impfung überhaupt ferner zu verteidigen seien, selbst wenn die Schutzkraft der Impfung gegen Pocken statistisch bewiesen wäre, ein Beweis, der bis jetzt nicht geliefert worden . . . Wer seinen guten Namen liebt, sollte sich wohl hüten, denselben voreilig zu Gunsten der Impfung aufs Spiel zu setzen; mit deren Verteidigung kann man sich nur blamiren."

Prof. Dr. med. Jung in Basel: "Zu meinem unendlichen Leidwesen erkannte ich erst in späteren Jahren, daß die Impfung nicht nur kein Segen, wohl aber ein Fluch für die Menschheit ist."

Prof. Dr. med. Karl Bock, Leipzig (Verf. Des bekannten Buches "Vom gesunden und kranken Menschen"): "Ich habe in meiner 40jährigen Praxis vom Impfen allerdings weit mehr Schlimmes als Gutes gesehen. Daß durch das Impfen im kindlichen Körper eine Art Eitervergiftung veranlaßt wird, selbst wenn die Lymphe zum Impfen von ganz gesunden Kühen und Kindern genommen wird, kann nicht bezweifelt werden, und daß eine solche Blutvergiftung schlechte Folgen haben kann, ist erwiesen."

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Dr. med. Andrews: "Eine 28jährige Erfahrung hat mir bewiesen, daß in Hunderten von Fällung die Impfung die Heftigkeit der Blatternkrankheit weder vorbeugend verhindert, noch sie gemildert hat; nur in allzu vielen Fällen ist sie nach meiner Erfahrung die Ursache von Erblindung, Scropheln und ekelhaften Krankheiten gewesen." Dr. med. John Adams, Redhill: "Ich muß entschieden aussprechen, daß die Kuhpockenimpfung keine Wohltat für das Menschengeschlecht ist, sondern das Gegenteil." Dr. med. Hübner, Privatdozent in L e i p z i g (früher Zielenzig) schreibt in seinem bekannten Buche: "Über Heilung der Pocken etc.":

Dr. med. Siegmund Werner: "Ich erinnere mich noch der Zeit, wo auch ich dem Hörensagen gemäß für die segensreiche Schutzkraft der Impfung begeistert war. Die eigenen Wahrnehmungen führten zur gegenteiligen Ansicht. Nachdem ich Personen an Variola sterben sah, welche nicht nur zweimal, sondern vielmal geimpft worden waren, nachdem ich mich davon überzeugte, daß die Impfung gar keinen Schutz gegen Varicella (Wasser- oder Windpocken) gewährt und auch gegen Variola keinen oder nur eingebildeten Schutz gibt, nachdem ich oft genug wahrgenommen, welche ernsten Erkrankungen, welche üblen Zufälle die Vaccination und die Revaccination verursachen, nachdem ich nur zu oft Zeuge war, daß Kinder ganz gesunder Eltern nach der Impfung zu kränkeln anfingen, förmlich verwelkten oder sehr skrophulös wurden, mußte ich durch so augenscheinliche Tatsachen aus einem begeisterten Impffreunde ein überzeugter Impfgegner werden."

Dr. med. William J. Collins, 25 Jahre lang Impfarzt in Edinburg und London, hat viele Tausende von Kindern geimpft und legt, nachdem er zur Erkenntnis des ganzen Impfelends gekommen, folgendes Geständnis ab: "Ich habe durchaus keinen Glauben mehr an die Vaccination und betrachte sie mit dem widerlichsten Ekel. Wenn ich von den Opfern meiner eigenen Impfungen nur zum dritten Teile die Leidensgeschichte erzählen wollte, dann würde die Schilderung dieser Gräuel Euch das Blut in den Adern erstarren machen."

Dr. med. Betz, Heilbronn, schreibt uns unterm 18. Juni 1890: "Ich konnte noch nicht zu der Überzeugung kommen, daß das Impfen gegen die Pocken schützt, wohl aber zu der, daß es sehr häufig schadet; d a h e r   f o r t   m i t   d e m   I m p f z w a n g !"

23. Die Impfung verursacht Krankheiten, die viel gefährlicher als die Blattern sind

Hand nach rechts Dr. med. W. Hübner, Leipzig: "Da die Pockenlymphe eine naturgemäße Affinität (Verwandtschaft) zu der Lymphe des menschlichen Körpers hat, so wird durch die Impfung vornehmlich das lymphatische System krankhaft afficiert (gereizt), und man findet deshalb bei 20
jedem Impflinge Anschwellungen der Lymphgefäße und der Drüsen, und zwar nicht bloß der nahe gelegenen Achseldrüsen, sondern eine Erkrankung im Drüsensystem des ganzen Körpers, die hierbei anschwellen, schmerzhaft sind und späterhin sich verhärten. Die anatomische Untersuchung dieser pathologisch angeschwollenen Drüsen hat ergeben, daß die Vergrößerung und Verhärtung derselben durch Skrofelmasse bewirkt wird, welche in den Maschen und Schlingen der feinen Gefäßchen abgelagert ist. Es unterliegt daher gar keinem Zweifel, daß die Pockenimpfung die hauptsächliche Ursache der Skrofelsucht und der überhandnehmenden tuberkulösen Schwindsucht ist, was auch statistisch nachgewiesen ist."

Der Impffreund Prof. Dr. med. Felix von Niemeyer, Tübingen, (nicht zu verwechseln mit dem Impfgegner P a u l Niemeyer): "Es läßt sich nicht in Abrede stellen, daß Kuhpocken skrophulöse Affectionen hinterlassen."

Dr. med. Barnet, Carlisle: "Vaccinierte Personen werden bisweilen Opfer ansteckender Krankheiten und der Schwindsucht."

Dr. med. Rillet, Genf, schreibt in seinem Handbuch der Kinderkrankheiten: "Tuberkulose wurde auffallend häufig nach der Vaccination beobachtet."

Prof. Dr. med. Klebs, Prag, sagte in einem Vortrag im Verein der Ärzte Niederösterreichs: "Eine andere Krankheit, welche von der Volksstimme sowohl, wie von den Ärzten als durch die Impfung übertragbar hingestellt wird, ist die Tuberkulose, bez. die Skrophulose. In dieser Beziehung   m e h r e n   sich in der Tat die Beobachtungen, welche darauf hindeuten, daß solche Übertragungen möglich sind."

Dr. med. Bartlett, Professor an der Universität zu New York: "Von 208 geimpften Kindern starben nicht weniger als 138 an tuberkulöser Schwindsucht, 70 aber an anderen Krankheiten, während von 95   n i c h t   geimpften nur 30 an tuberkulöser Schwindsucht und 65 an anderen Krankheiten das Leben verloren."

Dr. med. Friedinger (Bericht aus dem Spital für Wöchnerinnen und Findelkinder in Wien): "Ich habe auch beobachtet, daß vaccinierte Kinder, welche während des Verlaufs der Impfung von Brustentzündung befallen wurden und starben und sezirt wurden: Tuberkula und selbst bedeutende Höhlungen in den Lungen zeigten."

Dr. med. Davis, am Northern-Hospital zu Liverpool: "Ich habe gesehen, wie viel Unheil aus der Vaccination entstanden."

Dr. med. Fife, Birmingham: "Ich bin häufig in Fällen mit Kindern consultiert worden, welche vor der Vaccination gesund waren, aber nachher an halsstarrigen Hautkrankheiten zu leiden hatten."

Dr. med. Rowley: "Blindheit, Lahmheit, körperliche Verunstaltung sind in unzähligen Fällen die Folge davon gewesen, daß die Vaccine angewendet worden ist, sowie daß gar oft das verhängnisvolle Gift ein Kind vor der Zeit dahingerafft hat."

Dr. med. Schlegel in Altenburg: "Die Zahl der Unglücklichen, welche an Augen, Ohren und Sprache, am Lichte des Geistes und an den geraden Gliedern schwere Not leiden, sind jetzt weit größer als sonst vor der Vaccination."

Hand nach rechts D. med. George Gibbs, London: "Und was ist schließlich das Fazit der Schutzimpfung? Sehen wir in das Londoner Pockenhospital hinein. Die größere Hälfte der Blatternkranken,
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54 %, ist mit guten Impfnarben versehen und leidet schwer; dem durch die Impfung "Geschützten" wird dafür ein anderes Geschenk zu Teil: Erythem (Rose), Erysipelas (Rotlauf), Impetico (nässende Ausschläge), Ekthyma (Hautausschläge), Petechien (Blutfleckenkrankheit), bösartige Inflammationen (Entzündungen) und Eruptionen (Ausschläge), Diarrhöe, Nervenleiden, Skrofeln, Tuberkeln, Schwindsucht, der Tod durch vicarierende Sterblichkeit, vergrößerte Sterbezahl der Gesamtpopulation, eine verminderte Resistenz (Widerstandsfähigkeit) gegen Krankheitsursachen, schwierigere Kur der Krankheiten, veränderte Wirkung der Arzneimittel."

24. Die Impfung kann den Tod herbeiführen

Prof. Dr. med. Kussmaul, Straßburg: "Man ersieht hieraus, daß die Kuhpockenkrankheit nicht immer eine ganz leichte und unbedeutende Krankheit darstellt. Sie erregt zuweilen heftige Zufälle und, ich leugne es nicht, sie führt sogar ausnahmsweise den Tod während ihres Verlaufes herbei. Es wäre unrecht, beim Publikum, welches bei dieser Frage so wesentlich interessiErt ist, die Wahrheit zu verschweigen und die möglichen üblen Folgen der Impfung geringer hinzustellen, als sie wirklich sind."

Dr. med. Stein, Frankfurt a.M.: "Es hat sich herausgestellt, daß durch Impfung mit humanisirter Kuhpockenlymphe eine Anzahl von Kindern vergiftet, ja getötet worden ist, und zwar vornehmlich durch ein Gift, welches diejenigen, die der betreffenden Seuche nicht erlegen sind, voraussichtlich für ihr ganzes Leben der menschlichen Gesellschaft entrücken kann."

Dr. med. Schaller und Dr. med. Schwarz, Stuhlweißenburg: "Die Blattern nehmen von der Impfung durchaus nicht die geringste Notiz. Die Sterblichkeit an der Vaccination ist eine viel größere als die Sterblichkeit an Blattern."

Dr. med. Shew, Amerika: "Die Impfung bringt das Leben mehr oder weniger in Gefahr und rafft in manchen Fällen das Kind dahin. Ich halte es nicht für geraten, das System durch das Impfgift zu vergiften."

Hand nach rechts Dr. med. Albu vom Lazarus-Krankenhaus in Berlin teilte in einer Ärzteversammlung folgendes mit: "Von 500 gesunden Kindern, die ich impfte (alle, die Zeichen von Skrofeln usw. an sich trugen, wurden ausgeschlossen) blieben nur 86 gesund. Alle anderen erkrankten; die meisten an Hautausschlägen, Eclampsie, Intestinalkatarrh usw. Von diesen 500 Kindern starben 103 innerhalb des nächsten Jahres. Bei fast der Hälfte dieser Kinder führte eine ununterbrochene Reihe von Erkrankungen den Tod herbei."

Medizinalrat Dr. med. Bauer gesteht, daß er seinen eigenen Knaben "mittelst der Kuhpockenimpfung zu Tode gemartert" hat.

Dr. med. Verkrügen, London: "Ich habe erst vor wenigen Tagen ein sehr gesundes Kind durch das Impfen verloren!"

Hand nach rechts Dr. med. Böhm, Wiesenbach: "Nicht Pulver und Blei, nicht Schwert und Lanze haben soviel Leben acut und chronisch vernichtet, wie die Lanzette des Impfarztes!"

25. Einige Kinderkrankheiten sind seit Einführung des Impfzwanges viel häufiger und gefährlicher geworden

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Dr. med. J. Roberton, Manchester: "Es sterben jetzt in der Tat mehr Kinder an Masern, Scharlachfieber und dergl., als vor der Jennerschen Entdeckung. "

Dr. med. J. Copland, London, (in seinem Wörterbuche der praktischen Medizin): "Daß Skrofeln und Tuberkeln seit Einführung der Kuhpockenimpfung sich vermehrt haben, leidet keinen Zweifel."

Dr. med. Deventer, Berlin: "Die Krankheiten bei Kindern treten seit der Impfung weit häufiger und gefährlicher auf als vor derselben. Namentlich sind es die Darrsucht der Kinder, der Keuchhusten und die Diphtheritis."

Dr. med. Connel Reed, London: "England und Deutschland kennen die D i p h t h e r i e   erst seit Einführung des Impfzwanges!"

26. Durch die Impfung wird der Körper für Seuchen empfänglicher

Prof. Dr. Bamberger (Würzburg), Dr. med. Agaz und Dr. med. Fr. Müller (Augsburg), Dr. med. Vanoni, Dr. med. Ott, Dr. Med. Hacker, Dr. med. Wurm, Dr. med. Bekers, Dr. med. Gleich (sämtlich in München), Dr. med. Schilling (Ebermannsstadt), Dr. med. Heine (Würzburg), Dr. med. Steinbacher, Dr. med. von Klöber (München), Dr. med. Gross (Oberstdorf) konstatiren, daß durch die Impfung die Menschen für üble endemische und epidemische Einflüsse empfänglicher werden (Influenza !!).

27. Die Volksgesundheit hat sich seit Einführung des Impfzwanges verschlechtert

Hand nach rechts Dr. med. Jules André schreibt vom Impfen: "Das ist eine hübsche Zumutung. Ein dem Körper feindlicher Stoff bleibt demselben immer feindlich in kranken wie in gesunden Zuständen."
Dr. med. Poche, Hudlic: "In allen österreichischen Provinzen, wo mit Eifer die Vaccination betrieben wird, ist die Militäruntauglichkeit immer größer geworden."

Dr. med. Deventer, Berlin: "Ganz besonders auffallend ist (seit Einführung des Impfzwanges) das Unvermögen der Mütter, ihre Kinder selbst zu stillen."

Hand nach rechts Dr. med. Nittinger, Stuttgart, führt als Folgen des Impfzwanges an:

  1. das Sinken der Volkszahl
  2. die Mehrung der Todesfälle
  3. die Abnahme der Geburten
  4. die Gebrechen der Militärpflichtigen
  5. die Verminderung der Geburtskraft der Frauen.

Dr. med. Weber, Duisburg: "Die Impfung schädigt Tausende von Kindern im frühen oder späteren Kindesalter auf Lebenszeit, entweder durch frühen Tod ­ Vermehrung der Kindersterblichkeit ­ oder, was noch viel schlimmer ist, durch Ankränkelung der gesund geborenen Konstitution, provozierendes Aufwecken schlummernder Krankheitsanlagen, oder durch Überimpfung geradezu ekelhafter Krankheiten. Sie schafft dadurch die Grundlagen zu einer   l a n g s a m   a r b e i t e n d e n   a l l g e m e i n e n   D e g e n e r a t i o n    u n s e r e s   V o l k s s t a m m e s, gegen welche öffentliche und private Hygiene vergebens ankämpfen werden."

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28. Die Einführung des Impfzwanges hat die allgemeine Sterblichkeit erhöht

Dr. med. Zimmermann, London: "Seit der Impfung erweist sich jede Berechnung über die Zeit der Verdoppelung der Einwohnerzahl als rein unbrauchbar."

Dr. med. Bayard, einer der hervorragendsten französischen Ärzte, schrieb in einer Petition an das Parlament: "Die Vaccination ist ein Verbrechen gegen die Natur. Die allgemeine Einführung der Vaccination hat die Sterblichkeit der Jugend verdoppelt."

Dr. med. Pearce, Northampton: "Ich habe in allen Gegenden, wo die Vaccination forcirt wurde, ein Wachsen der Sterblichkeit beobachtet."

Dr. med. Pearce, London: "Die größte Abnahme an Seelenzahl erleidet Irland, das Land, das vom Adel ausgesaugt und von den Surgeons barbarisch geimpft wird."

Dr. med. Benoit: "Schützen vor Blattern kann Niemand, kein Arzt, kein Wunderdoktor usw. Mit dieser Einsicht sollte jeder fünfsinnige Mensch sich befriedigen. Und doch streiten Ärzte mit einander darüber, klagen einander als dumm, kindisch und ignorant an. Die Einführung des Kuhpockengiftes widerstreitet nicht allein allen natürlichen konstitutionellen Rechten der Eltern, sondern gleicht einem wirklichen Morde. In alten Impfstaaten nimmt die Sterbeziffer grauenhaft zu."

29. Wo der Impfzwang abgeschafft wurde, hat sich die Kindersterblichkeit verringert

Dr. med. Th. Bruckner, Basel, schreibt uns unterm 12. Juni 1890: "Bei uns ist der Impfzwang seit 8 Jahren    a u f g e h o b e n. Obschon die Kindersterblichkeit seit dieser Zeit entschieden abgenommen hat, suchen die Herren Impfer dies doch mit anderen Gründen zu erklären."

Dr. med. Crüwell, Danzig: "Lehrreich sind die Angaben des Züricher statistischen Amtes über die dortigen Sterblichkeits-Verhältnisse. Es starben an Diphtheritis und Kroup unter der Herrschaft des Impfzwanges im Jahre 1882: 390, dagegen nach Aufhebung des Impfzwanges im Jahre 1884: 177 Kinder; es starben an Brechdurchfall im Jahre 1882: 840, dagegen nach Aufhebung des Impfzwanges im Jahre 1884: 403, also nicht einmal die Hälfte der Kinder.

Diphtheritis und Brechdurchfall sind bekanntlich die häufigsten Folgeübel der künstlichen Pockenimpfung, und es wurden mithin nachweislich im Kanton Zürich durch Unterlassung der Impfung im Jahre 1884: 390 ­ 177 = 213 und 840 ­ 403 = 437, also zusammen 650 Kinder vor dem Tode an den Folgenübeln der Impfung bewahrt. Freilich, die Kinderärzte von Zürich verloren dadurch, abgesehen von dem Ausfall für die unterlassene Impfung, mutmaßlich die Hälfte ihrer Einnahme.   U n d    d a s    s c h m e r z t  !"

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30. Welchen Wert hat der 'Impfschutz'?

Dr. med. Kerner, Weinsberg: "Da so viele Fälle unzweifelhaft festgestellt sind, wo Syphilis, Skrofeln u.s.w. mit eingeimpft wurden, so ist das Impfen immerhin ein Mittel, nicht besser wie da, womit der Bär seinem schlummernden Schützlinge die Fliegen verscheuchte, indem er ihm Felsstücke an den Kopf warf."

K. K. Sanitätsrat Dr. Lorinser, Direktor des Wiedener Krankenhauses und Pockenhauses in Wien: "Gegenüber den großen, unerbittlichen Naturgesetzen, nach denen Epidemien kommen und verschwinden, erscheint die Impfung und der Impfzwang als eine   m ü s s i g e    S p i e l e r e i, mit welcher sich ängstliche Gemüter beruhigen und täuschen wollen. Diese Spielerei wird aber zu einer großen Plage der Bevölkerung, wenn diese durch Geld- und Gefängnisstrafen gezwungen wird, ihre gesunden Kinder durch einen Injektionsstoff, dessen Wirkungen nicht in der Hand des Arztes liegen, einer Krankheitsgefahr auszusetzen, welche zwar in vielen Fällen glücklich vorübergeht, aber in nicht gar seltenen Fällen zu heftigen Entzündungen, zu längerem Siechtume, ja wohl auch zu einem tödlichen Ende führen kann, und es wird begreiflich, zu welcher Aufregung, zu welchem Widerstande und Proteste von Seite des Volkes in Deutschland die Einführung der Zwangsimpfung führen mußte."

Dr. med. Berhtelen, Dresden-Loschwitz: "Worin besteht wohl der Unterschied zwischen einem Gärtner, der einen Baum gepfropft und einem Arzt, der einem Menschen die Pocken einimpft? ­ Der erste entnimmt einem edlen und ganz gesunden Baume ein Auge oder Propfreis und propft dasselbe auf einen wilden Stamm, um diesen dadurch zu veredeln.
Der andere nimmt von einem kranken oder absichtlich krank gemachten Tiere ein unreifes, ekelhaftes Krankheitsprodukt (Eiter), also ein Gift (Virus) und überimpft dasselbe auf einen gesunden Menschen, um diesen dadurch vor derselben oder einer ähnlichen Krankheit, deren Keim er ihm aufzwingt, wenigsten auf einige Jahre zu schützen.
Welcher von beiden richtiger, logischer, vernünftiger denkt und handelt, das sieht jeder Laie, jedes Kind ein; dazu bedarf es keiner tiefen wissenschaftlichen ärztlichen Kenntnisse. Aber auch die verschiedenen, ja entgegengesetzten Erfolge Beider beweisen dasselbe. Der Gärtner erzielt schönere Blumen, edlere Früchte; der Impfarzt dagegen die mannigfaltigsten Formen acuter und chronischer Krankheiten, während der eigentliche Zweck, die Verhütung der Pocken, also größere Widerstandsfähigkeit gegen Ansteckung, gänzlich verfehlt wird. "Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?" sagte der Heiland. "Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Also an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."

31. Die Impffreunde mußten, um die Impfung zu retten, fortwährend die Methode ändern

Eine Methode nach der andern mußte von den Regierungen  v e r b o t e n  w e r d e n.

Der berühmte Dr. med. Ricord, Oberwundarzt am Hospital du midi zu Paris schrieb z.B.: "Sollte nur   e i n   unwidersprechbarer Fall von Überimpfung der Syphilis oder   i r g e n d    e i n e r   a n d e r e n    K r a n k h e i t   klar bewiesen werden,   s o    m u ß    d i e   I m p f u n g    a u f h ö r e n." - Und ein Jahr später erklärte er: "So sehr ich mich sträube ­ ich muß die Möglichkeit der Verbreitung der Syphilis durch die Impfung zugeben."

  • Die 3. Methode der letzte Strohhalm, an den sich die Impffreunde nunmehr klammerten, war dann endlich die Impfung mit sog. animalischer Lymphe. (s. Abschnitt "Kälberlymphe.")

    32. Die sog. "Kälberlymphe" ist ebenso gefährl. wie die humanisierte, wenn nicht gefährlicher

    (S. auch unter Statistik und unter "Lymphe" und Es gibt keine Kuh- oder Kälber-Lymphe
    Dr. med. Waltz, Frankfurt a. O., stellte im Jahre 1885 auf Wittow (Insel Rügen) unter Zuziehung des dortigen Kreisphysikus 300 durch Impfung Erkrankte fest. Die Erkrankungen aber waren verursacht durch die letzte Hoffnung der Impffreunde, die Kälberlymphe, bezogen aus dem Kgl. Zentralimpfinstitut zu Stettin.

    Im Anschluß an diesen Fall schrieb Dr. Paul Niemeyer in Berlin: "Nicht bloß die Aufhebung des gesetzlichen Impfzwanges, sondern sogar das Verbot der sog. Schutzpockenimpfung erscheint nur noch als eine Frage der Zeit."

    Sanitätsrat Dr. med. Bilfinger, Stuttgart, schreibt uns unterm 19. Juni 1890: "Mit Einführung der Kälberlymphe hat die Impfung nur an Unheimlichkeit gewonnen."

    Dr. med. Betz, Heilbronn: "Mit vollem Recht wurde die Inoculation verboten, und ganz mit demselben Rechte muß auch die Vaccination mit Kälberlymphe verboten werden."

    Die reichsamtlichen Mittheilungen aus den Arbeiten des kaiserlichen Gesundheitsamtes zählen aus den Jahren 1886 und 1887 allein schon mehrere Hunderte von Impfschädigungen (worunter viele Todesfälle) durch Kälberlymphe auf, die durch vereinzelte Impfärzte zur Kenntnis des Gesundheitsamtes gekommen sind.

    Dr. med. Lahmann, Weißer Hirsch b. Dresden: "Wir impfgegnerischen Ärzte impfen meist erst, wenn die Polizei unsere Clienten durch Strafen mürbe gemacht hat; unsere Impfpraxis ist daher ja nicht groß, außerdem impfen wir recht behutsam. Wenn wir dann doch konstatieren können, daß die animale Lymphe weit häufiger, ja im letzten Jahre fast regelmäßig eine starke geschwürige Veränderung der Impfpusteln bewirkte (in einem Falle liefen die fünf Impfstiche zu einem Geschwür zusammen, wodurch das betreffende Mädchen zeitlebens eine entstellende Narbe behalten wird), 26
    so müssen wir sagen, daß die Verlängerung, welche dem wankenden Impfgesetz durch die animale Lymphe ermöglicht wurde, nicht von Belang sein kann; denn die Gefahr der Impfschädigungen ist vielleicht in Bezug auf die Schwere derselben verringert, in Bezug auf die Zahl derselben aber durch die animale Lymphe erhöht worden.

    Das von den Medizinern herausgegebene Journal d´Hygiene schreibt (7. November 1889): "Die in Motte-aux-Bois beobachteten Fälle mit verdächtigem Aussehen (hervorgerufen durch Impfung mit Kälberlymphe) schienen mir von derselben Sorte zu sein, wie die schon lange von vielen Ärzten beobachteten Impfgeschwüre. Die ulceröse Impfpustel hat ihre eigene Geschichte, welche bis auf die Zeit der J e n n e r ´schen Entdeckung zurückführt. Jenner selbst hat die Verschwärung der Impfpusteln nach   a n i m a l e r   Impfung wiederholt beobachtet.
    Er schreibt: Es kommt häufig vor, besonders wenn die Lymphe direkt vom   K a l b e   genommen war, daß die Pusteln sich in fressende tiefe Geschwüre verwandeln, deren Reizzustand eine schwere und gefahrdrohende Entzündung hervorruft." (Rotlauf)

    Dr. med. Sacco hat in Italien dieselben Impfunglücke beobachtet, wenn er mit K ä l b e r- oder mit Schaflymphe geimpft hatte.

    33. Die Impfärzte können nicht für die Impfschädigungen verantwortlich gemacht werden

    Dr. med. A. Th. Stamm in Baden-Baden: "Das noch mit anderen Krankheitsgiften extra inficierte Pockengift bei Menschen- wie bei Kälberpocken ist bis jetzt durch gar kein genügendes Kriterium von dem nicht noch extra inficirten Pockengift zu unterscheiden. Die Ärzte können daher beim Zwangsimpfgesetz für solche Extravergiftungen n i c h t verantwortlich gemacht werden."

    Dr. med. Brooke, London, Westminsterspital: "Es ist unmöglich, die Grenze der menschlichen Nachlässigkeit zu bestimmen."

    34. Die Impfung ist so gefährlich, und doch sind die Blattern so leicht zu heilen

    Oberamtsarzt Dr. med. S. Faller, Waldshut, später Freiburg i. Br., welchem 3 Kinder infolge der Impfung an Lungenschwindsucht gestorben sind, dessen viertes z. Z. in hohem Grade kränkelte, und dem nur ein Sohn von Krankheit und Tod verschont geblieben, weil derselbe wegen Abwesenheit der Wiederimpfung entgangen war, schrieb in seiner Petition um Aufhebung des Impfzwanges an den Reichstag:
    "Tatsachen, wie ich sie hier vorgeführt habe und aus eigener Erfahrung mitteilte, sind unbestreitbar. Auch die jüngste Blatternepidemie hat erwiesen, daß die Impfung nicht im Stande ist, diese Krankheit von den Menschen abzuhalten. Es ist darum auch zu hoffen und zu erwarten, daß der Mißbrauch der Kuhpockenimpfung bald sein Ende erreichen werde, zumal durch Wissenschaft und Erfahrung längst schon erwiesen ist, daß die Blatternkrankheit nicht gefährlicher ist, als jede andere akut verlaufende Ausschlagkrankheit,   w e n n   s i e   n i c h t   v e r k e h r t   b e h a n d e l t   w i r d.  Darum ist auch die Impfung überflüssig und der Impfzwang ein ungerechtfertigter Eingriff in die Freiheit des Menschen und unter Umständen ein Verbrechen gegen die Menschheit. 27
    Ich halte es darum auch für heilige Pflicht, meine Mitmenschen hierauf aufmerksam zu machen und vor den schweren Folgen der Impfung zu warnen, da ich in Übereinstimmung mit vielen einsichtsvollen, redlichen Männern aus allen Teilen der zivilisirten Erde zu der Überzeugung gelangt bin, daß die Impfung nicht schützt vor den Blattern, vielmehr geeignet ist, andere Krankheiten zu übertragen, die gefährlicher und verderblicher sind als die Blattern."

    Sanitätsrat Dr. med. Fränkel, Berlin: "Bei Wasserbehandlung ist mir kein Pockenkranker gestorben."

    Dr. med. A. Rikli, Beldes in Oberkrain: "Die Blattern sind nichts anderes, als die allergünstigste Heilungsform, nämlich Entzündung des Hautorgans, hervorgebracht durch das kräftige Reinigungsbestreben unseres Körpers, die Schlacken nach der Peripherie zu werfen, ähnlich wie Masern, Scharlach und andere Ausschlagskrankheiten. Das Wasser ist das sicherste Mittel, sie vollkommen narbenlos aus- und abzuheilen."

    Dr. med. Lahmann, Weißer Hirsch b. Dresden: "Wenn erst heute, unter der Herrschaft der allgemein anerkannten Notwendigkeit der Verhütung von Wundverunreinigungen (Antisepsis) jemand die Impfung (das Einbringen von krankhaften Wundprodukten in eine frische Wunde) "entdecken" wollte, so würde man ihn, sofern er Arzt wäre, zweifelsohne auf seine Zurechnungsfähigkeit untersuchen, bzw. ihm sein Diplom absprechen. Wenn aber heut zu Tage der Widerspruch zwischen Impfung und Antisepsis noch nicht zur allseitigen Aufgabe der Impfung geführt hat, so kann nur eines die Impfer entschuldigen:
    Die Furcht vor den Pocken, das Eingeständnis der Unfähigkeit, dieselben erfolgreich behandeln zu können. Sollte es da nicht besser sein, daß man die Impfer veranlaßte, die naturgemäße Behandlung der Pocken zu erlernen ­ wobei sich herausstellen würde, daß die Pocken nicht mehr zu fürchten sind als z.B. der Scharlach, gegen den ja auch nicht geimpft wird ­ als daß man sie eine unwissenschaftliche Impfpraxis zur angeblichen Verhütung von Pocken treiben läßt; ein Gebaren, welches sich für den Aufgeklärten in nichts von dem Hokuspokus und den Beschwörungsformeln unterscheidet, mit dem heidnische Völker die bösen Krankheitsgeister verscheuchen wollen."

    Zwischenmarkierung aus 2006: Behandlung der Pocken: Dr. med. Max Böhm, Wiesenbad: "Die Ärztewelt hat sich derartig in Sicherheit gewiegt, daß die Impfung einer Pockenepidemie vorbeuge, daß sie im Falle einer solchen selbst nicht einmal theoretisch dagegen vorgehen könnte. Alle Ärzte würden einfach abwarten, was diese oder jene Autorität empfiehlt ­ und gedankenlos nachbeten. Wir sind aber fest überzeugt, daß man nur das jeweilig moderne Fiebermittel verwenden würde, um ein einzelnes Symptom der Krankheit zu bekämpfen, im Übrigen aber den Körper selbst mit dem Leiden fertig werden ließe. Deshalb dürfte für weitere Kreise ein "Pockenschutz" in aller Kürze wünschenswert sein.

    Zunächst heißt es, durch Dampfbäder die Haut in höchstem Grade ausscheidungsfähig zu gestalten, dann, durch Gurgelungen, Wasseraufziehen in die Nase, Augenbäder, Ohrenausspritzungen und Darmeinläufe, die Schleimhäute zu schützen, endlich durch laue Bäder und milde Ganzpackungen die Haut vor Zerstörung zu schützen und das Fieber, besonders das mit Pocken verbundene Suppurationsfieber (Eiterfieber), seiner gefahrdrohenden Höhe zu berauben. Besonders werde das Gesicht mit einer feuchtwarmen Maske umhüllt und häufig mit feuchter Watte abgetupft, um den entstellenden Narben entgegenzuarbeiten. Daß für milde Kost, gelüftetes Zimmer, sauberes Bett und sonstige hygienische

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    Dinge Sorge getragen werden muß, ist selbstverständlich. An der Hand dieser Kenntnisse kann man ruhig einer Pockenepidemie entgegengehen, wir wollen sehen, wer besser davonkommt, die betörten Impfgläubigen ­ oder wir hygienisch Vorbeugenden."

    35. Der Zwang zum Impfen ist nicht aufrecht zu erhalten

    K. pr. Reg.- u. Med.-Rat Dr. med. Crefeld schrieb 1858: "Keinem Vernünftigen wird es im Ernste beikommen, den Abgang des Vertrauens zur Impfung beim Publikum durch Zwangsmaßregeln ergänzen zu wollen."

    Dr. med. Buchanan, Alvensleben: "Durch die   U n t e r l a s s u n g    der Pockenimpfung ist noch kein Nachteil für die Gesundheit Anderer erwiesen, wohl aber durch die  A u s f ü h r u n g   häufig genug für die Gesundheit des Impflings."

    Dr. med. Schmid, Althausen: "Es wäre Pflicht der Regierungen, den Impfzwang aufzuheben und dem einzelnen Staatsbürger zu überlassen, ob er seinem Glauben an die Schutzkraft der Vaccine folgen und impfen lassen will, da von der Gewähr des Schutzes, welchen die Regierungen verhießen, als sie die Impfung unter Gesetz und Zwang stellten, jetzt nicht mehr die Rede sein kann und somit der Boden des Gesetzes vollständig aufgehoben ist."

    Dr. med. Riboli, Professor an der Akademie von Turin, Arzt Garibaldi´s: "Wenn wir betrachten, daß in den Augen der besten Denker die Medizin noch als eine der unvollkommensten Künste erscheint, daß ihre Praxis höchst empirisch ist und wohl kein Teil mehr als die Kuhpockenimpfung; daß unsere ärztliche Behandlung wesentlich eine persönliche Sache ist, daß der Zwang den Weg zur Wahrheit versperrt, die Forschung lähmt; daß keine Zwangsmaßregeln zulässig sind, mit Ausnahme, wenn ihre Wohltaten unzweifelhaft sind; wenn wir die Schwierigkeit, nein, die Unmöglichkeit bedenken, voraus zu wissen, ob das Virus ­ entsetzliches Wort! ­ "rein" oder "unrein" ist, und wie es das organische Leben angreift; wenn wir überlegen, was für eine ernste Sache es ist, jedes Kind, das in unserem Lande geboren wird, zwangsweise der Vergiftung zu unterwerfen: so können wir der Schlußfolgerung nicht widerstehen, daß der blinde Zwang mit einer sicheren Gefahr für Leben und Gesundheit verbunden ist, daß er eine klare Verletzung der individuellen Freiheiten eines Subjekts, und daß die Impfgebühr eine Verschwendung des Nationalgeldes ist."

    Dr. med. Epps, 25 Jahre lang Direktor des Jenner-Institutes zu London, hat 120.000 Menschen geimpft und spricht sich prinzipiell gegen jeden Zwang aus. "Der Pockenstoff" ist weder ein Gegenmittel, noch ein Verbesserungsmittel, noch ein Linderungsmittel gegen die Menschenblattern, sondern nur ein die Expansivkraft einer guten Natur lähmendes Mittel. Niemand hat das R e c h t, ein so tückisches Gift zwangsweise in das Leben eines Kindes einzuführen."

    Prof. Dr. med. Hamernik, Prag: "In einer jeden Epidemie werden Geimpfte und Ungeimpfte ergriffen, und aus dem Charakter und Verlauf der einzelnen Erkrankungen läßt sich in keiner Weise der Einfluß der Vaccine erkennen. Eine operative Prozedur, durch welche im günstigsten Falle nichts zu gewinnen ist, und durch welche, wie Tatsachen beweisen, Gesundheit, ja Leben auf das Spiel gesetzt wird, sollte unter keinerlei Vorwand empfohlen werden."

    Prof. Dr. med. A. Geigel, der die Gefahren der Impfung als "vielfach übertrieben" bezeichnet und an den "Impfschutz" glaubt, sagt trotzdem über den Impfzwang: "Es erscheint mir keinem Zweifel zu unterliegen, daß der Impfzwang sich nicht halten, nicht rechtfertigen läßt. In der Sorge für die Gesundheit des Einzelnen darf der Staat Zwang nur so weit ausüben, als er hierdurch Gefahren, deren sich jener aus eigener Kraft nicht erwehren kann, wirklich abzuwenden im Stande ist.

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    K e i n e s w e g s aber besitzt er das Recht, diesen prophylaktischen Zweck dadurch anzustreben, daß er den Einzelnen zur Übernahme   e i n e r   n e u e n   G e f a h r   f ü r    G e s u n d h e i t   u n d    L e b e n    z w i n g t. Die Möglichkeit, durch Vaccination sich Krankheit oder den Tod zuzuziehen, kann die Gesundheitspolizei mit Gewalt Niemandem zumuten."

    Der Direktor des Londoner Impfinstitutes schrieb: "Das Impfsystem der Regierung ist ein verwerfliches, da es einen Schutz verspricht, den es nicht gewährt, noch je gewähren kann."

    Dr. Reitz, Oberarzt des klinischen Elisabeth-Kinder-Hospitals in St. Petersburg: "Selbst der Wunsch, den Menschen vor einer möglichen Erkrankung an den Pocken oder gar vor dem Tode zu schützen,   r e c h t f e r t i g t   n i c h t  d i e   Z w a n g s i m p f u n g; denn wir haben gesehen, wie durch die Vaccination solche chronischen Krankheiten entwickelt werden, die über kurz oder lang den Menschen dem Tode zuführen."

    Prof. Dr. med. Kranichfeld, Berlin, sagt in der "Kölnischen Zeitung": Auch ich habe meine 14 Kinder geimpft zu einer Zeit, wo ich nicht gewußt, wie schädlich es sei; heute würde ich mich der Obrigkeit und den Polizeigesetzen widersetzen."

    Dr. med. Deventer, Berlin: "Einer Hypothese zu Liebe wird hier ein Zwang ausgeübt, der an Härte nicht so bald seines Gleichen findet."

    Dr. med. Mertens, Berlin: "Man hat sich einen unmittelbaren Eingriff in die persönliche Freiheit erlaubt und ein entschiedenes Gift in die menschlichen Leiber zu bringen sich für befugt gehalten."

    Dr. med. Schäuffelen in Öhringen: "Nicht bloß mit einer, mit hundert Zungen möchte ich protestiren und protestire ich wiederholt und immerfort feierlichst gegen den gelehrten Unsinn gewisser Leute von Fach, die jetzt noch zu behaupten wagen: das Kuhgift, ein Gift, sei kein Gift, sowie gegen das Unrecht und gegen die Grausamkeit derer, welche auf Grund dieser Behauptung am Impfzwange, dem etwas maskierten bethlehemitischen Kindermord, in ihrem Wahne festhalten."

    Dr. med. Grieb in Stuttgart: "Was den Impfzwang betrifft, so sollten alle Parteien sich darin einigen, daß er als eine der  g e h ä s s i g s t e n  F o r m e n  s t a a t l i c h e r  B e v o r m u n d u n g   gänzlich und alsbald wegzufallen habe; denn, sind die der Vaccination nachgerühmten Vorteile im besten Falle nur zweifelhaft, so sind andererseits die leiblichen und sittlichen Nachteile einer Zwangsimpfung nur zu gewiß. Mir ist der Impfzwang stets als einer der frechsten Parasiten am Baume der bürgerlichen Freiheit erschienen, und daß er in Deutschland noch zu dieser Stunde mit aller Macht aufrecht erhalten wird, beweist unwiderleglich, wie wenig selbständig man noch über die höchsten Fragen des Lebens zu denken gewöhnt ist."

    Dr. med. Rohden, Lippspringe: "Das Impfen ist meines Erachtens Überfluß, vielleicht sogar mehr schädlich als nützlich, jedenfalls gefährlich, ein  Z w a n g  dazu also unrichtig und u n m o r a l i s c h."

    Dr. med. Bolle, Aachen: "Der Impfzwang ist jedenfalls die höchste Blüte aller medizinischpolizeilichen Verordnungen."

    Dr. med. Tr. Stahn, Berlin: "Der Staat ist nicht berechtigt, Menschen krank zu machen, sie mit höchst gefährlichen, leicht tötenden Seuchen zu vergiften. Das Strafgesetz verbietet es ausdrücklich in den §§ 229, 327 und 328. Das Impfgesetz ist also rechtswidrig schwerstes Unrecht, unverbindlich für das deutsche Volk. Jeder deutsche Vater, jede deutsche Mutter ist berechtigt, ihm zu widersprechen, es zu verwerfen." 30
    (Auch einer der ersten deutschen Rechtsgelehrten, der berühmte Staatsrechtslehrer und Staatsmann, Professor und frühere Justizminister Robert von Mohl sagt in seinem Werke "Die deutsche Polizeiwissenschaft": "Wäre eine irgend in Anschlag zu bringende Gefahr mit dem Impfen verbunden, so würde sich ein solcher Zwang  s c h w e r l i c h  r e c h t f e r t i g e n  lassen.")

    36. Selbst Impffreunde erklären, daß der Impfzwang unnötig ist, da die Nichtgeimpften keine Gefahr für die Geimpften bilden

    Dr. med. Daumann in Schmiedeberg i. Schl.: "Der Grund der Impffreunde, daß die Nichtgeimpften einen Herd der Ansteckung bilden würden, ist für uns ein nichtiger, da wir uns eben durch die Impfung gegen Ansteckung schützen können.  S i n d  w i r  d a s  n i c h t   i m  S t a n d e,  d a n n  t a u g t  d i e  I m p f u n g  ü b e r h a u p t  n i c h t s,  u n d   die Impfgegner haben Recht."

    37. Warum das Impfgesetz zu Stande kam

    Dr. med. Siamm: "Sei es beim Impfzwang, sei es bei irgend einer anderen noch nicht den Fachgenossen oder gar den Massen genügend klaren Frage, stets werden die Majoritäten für lange Zeit nur Unglücksentscheidungen treffen."

    Prof. Dr. med. Hamernik, Prag: "Der hochaufgeklärte Staatsmann v. Bismarck trägt natürlich keine Schuld an solchen Verirrungen der Menschen; es läßt sich jedoch kaum begreifen, wie auch eine solche aufgeklärte Regierung sich von beschränkten, alchymistischen und kontagionistischen ärztlichen Individuen und Kollegien in so wichtigen Angelegenheiten düpiren läßt."

    Dr. med. Hennemann (in seinem Buche: "Die schlimmsten Jesuiten des deutschen Reiches und des deutschen Reichstages"): Die Ärzte planten auf dem Gebiete des leiblichen Heiles ihrerseits auch ein Dogma medizinischer Unfehlbarkeit, das Dogma der Impfung, und suchten es mittels der Gesetzgebung des eben neu aufgerichteten deutschen Reiches zur Geltung zu bringen. Daß ihnen dieses gelungen, ist bekannt; mit welchen Mitteln aber und mittelst welcher echt jesuitischen Praktiken kam dieses Reichszwangsimpfgesetz zu Stande; und welche unheilvolle Bedeutung und Tragweite birgt dasselbe in Verbindung mit den anderen Dogmen der Medizin für das Wohl und Wehe des gesamten deutschen Volkes in sich!"

    38. Warum es nicht längst wieder abgeschafft wurde

    Sanitätsrat Dr. med. Lorinser macht dem deutschen Reichsgesundheitsamt den Vorwurf, dasselbe habe es "nicht als seine Aufgabe betrachtet, die Gründe pro und contra scharf und rücksichtslos zu untersuchen, sondern vielmehr auf dem bereits eingenommenen Standpunkte der Impfschutzverteidigung die Schutzpockenimpfung um jeden Preis ­ mitunter selbst um den Preis des folgerichtigen gesunden Urteils ­ aufrecht zu erhalten."

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    Dr. med. Böing, Ürdingen, urteilt über Geheimrat Dr.  K o c h, dessen Autorität bis jetzt den Impfzwang aufrechterhalten hat:

    39. Die Logik der Impffreunde

    "Post hoc, ergo propter hoc !" zu deutsch: "Da wir gegenwärtig nicht durch große Blatternepidemien heimgesucht werden, muß es doch wohl die Impfung sein, die uns davor behütet!"

    Dr. med. Fischer, Altdorf: "Werfen wir noch einen Blick auf die Cholera. Wäre es damals, als die Krankheit zum ersten Male sich unseren Gegenden näherte, einem müßigen Kopfe eingefallen, das Cholera-Impfen als Schutzmittel anzupreisen, hätte er gewiß Anhänger genug gefunden, denn es gibt keinen Unsinn, für den man nicht gläubige Seelen finden könnte, zumal wenn man dabei die Angst der Leute antreiben kann; hätte aber vollends die Polizeigewalt sich dieses Vorschlags bemächtigt und eine allgemeine Impfung durchgeführt, welch´ herrliche Triumphe hätte sie gefeiert! Daß die Krankheit damals gar nicht zu uns kam, wäre die Wirkung der Schutzkraft der Impfung gewesen, und alle die Diarrhöen, die damals gar häufig vorkamen, wären durch die Impfung gemilderte Cholerälein gewesen ! Als aber vor einigen Jahren einige Cholerafälle bei uns auftraten, wäre man alsbald auf den klugen Gedanken gekommen, daß die Impfung nur auf eine gewisse Reihe von Jahre schütze und daß der herrliche Impfstoff immer wieder in den Körper gebracht werden müsse."

    Dr. med. Lahmann, Weißer Hirsch b. Dresden: "Die Pockenimpfung kann sich z.Z. nur noch deshalb halten, weil wir infolge anderweiter günstiger Umstände gegenwärtig z u f ä l l i g keine große Pockenepidemie haben. Aber würde nicht eine jetzt vorgenommene allgemeine Impfung gegen die I n f l u e n z a die Menschheit ebenso sicher auf Jahrzehnte hinaus vor dieser Seuche "schützen"? Und doch würde die Influenza nach Jahrzehnten ebenso sicher wiederkehren, als trotz aller Impfung nach den unerbittlichen Seuchengesetzen, Blatternepidemien wiederkehren werden."

    40. Anderweite Beglückungspläne der Impffanatiker

    Dr. med. Froriep, Weimar: "Es wäre zu erwägen, ob es nicht zweckmäßig wäre, alle jungen Leute etwa bei der Konfirmation mit sypilitischem Gifte zu impfen, wie man die Kinder vacciniert. Man müßte untersuchen, ob es nicht ginge, die einzuimpfende Flüssigkeit in Röhrchen so aufzubewahren, daß man sie versenden könnte. Ginge das nicht, so müßt man immer einige Syphilitische in Bereitschaft haben, deren Zustand man von Zeit zu Zeit mit Jod erleichtern würde,  w a s  s i c h  v i e l e  a r m e  T e u f e l  u m  g u t  G e l d  g e f a l l e n  l a s s e n  w ü r d e n. Von ihnen könnten dann die Ärzte das Impfgift immer frisch beziehen." - 32
    Die nachstehend aufgeführten Impfungen sind tatsächlich bereits versucht worden, natürlich mit kläglichem Erfolge.

    Hand nach rechts Dr. med. Lahmann, Weißer Hirsch b. Dresden: "Wenn das Prinzip der Impfung wissenschaftlich haltbar wäre, so hätte dasselbe sich auf irgend einem anderen Krankheitsgebiete auch als giltig erweisen müssen. Aber alles Ähnliche: die C h o l e r a impfung, S y p h i l i s impfung, T o l l w u t impfung, M i l z b r a n d impfung u.s.w. haben sich als verfehlt erwiesen. Es zeigte sich, daß die Lehre von der abgeschwächten Impfung ein Phantasiegebilde ist."

    41. Was das Urteil der Impfärzte besagen will

    Dr. med. Stamm: "Wir Ärzte müssen auch endlich eingestehen, daß diejenigen von uns, die keine Zeit hatten, über die Impfung Spezialstudien zu pflegen, zu einem Urteil hierüber sicherlich nicht mehr berechtigt sein können, als diejenigen gebildeten Laien, welche ernstlich über die Sache gearbeitet haben."

    Sanitätsrat Dr. Lorinser schrieb erst in diesen Tagen (1890): "Im Allgemeinen muß ich bemerken, daß jeder Arzt, der sich vorurteilsfrei und eindringlich mit der Statistik der Pocken mit Rücksicht auf Impfung, Alter und Mortalität beschäftigen würde, zu demselben Resultate wie ich selbst gelangen müßte, nämlich zu dem Schlusse, daß der angebliche Schutz der Impfung nur auf einer Täuschung beruht. Ärzte aber, welche sich mit diesem Gegenstande niemals ernstlich beschäftigt haben, täuschen sich für gewöhnlich selbst, und somit auch ihre Umgebung."

    Professor Dr. med. Rossbach, Würzburg, schildert in seinem "Gutachten an das Kgl. Bayr. Staatsministerium" die äußerst mangelhafte Vorbildung vieler Ärzte und sagt von den Studirenden der Medizin: "Wie sollen sie sich namentlich die zur Krankheitsbehandlung notwendigen Kenntnisse erwerben, wo sie wissen, daß diese Kenntnisse im Staatsexamen gar nicht verlangt werden?"

    Und von den Ärzten: "Es sind auch viele praktische Ärzte nicht mehr im Stande, die Ergebnisse der Wissenschaft zum Nutzen der Kranken in dem praktischen Leben zu verwerten und gleichsam zu popularisieren, weil sie solche eben selbst nicht kennen."

    Dr. med. Krüger, Hamburg: "Der Impfarzt braucht weder Physiologie noch Statistik. Nach der Impfung mögen die Eltern wie Tiere murren, die sich auf dem Widerrist nicht kratzen können."

    Direktor Dr. Meidinger, Professor der Naturwissenschaften in Karlsruhe: "Der Mediziner hat durchaus a priori kein Recht, Dinge des Gemeinwohles (in der Gesundheitspflege des Volkes) zu beurteilen, denn darüber lernt er auf der Schule gar nichts. Ärzte, die tüchtige Hygieniker sind, wurden es nur durch mühsames naturwissenschaftliches Studium; sie sind eben selbst Naturforscher geworden; denn  d i e  H y g i e n e  i s t  k e i n e  M e d i z i n,  sondern praktische Naturwissenschaft.   D e r  A r z t  a l s  s o l c h e r  i s t  n i c h t  i m  S t a n d e,  i r g e n d   e i n e  F r a g e  d e r  H y g i e n e  z u  b e h a n d e l n !"

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    Dr. med. Hübner, Leipzig: "Die sog. Erfahrung derjenigen Ärzte, welche die Impfung in Schutz nehmen, ist keine Erfahrung, kein Erlebnis, sondern ein Räsonnement, welches aus ungegründeten Ausreden und Vermutungen zusammengesetzt ist, durch welche man die Mißerfolge der Impfung und die Wahrheit der Tatsächlichen Erfahrung zu verdunkeln sucht. Dieses auffällige ­ beinahe möchte ich sagen: sträfliche ­ Verfahren, durch welches es möglich wurde, die Pockenvergiftung bis auf diese Stunde als ein nützliches Heilverfahren hinzustellen und mit Eifer auszuführen, ist kaum anders zu erklären, als durch die gänzliche Machtlosigkeit der ärztlichen Kunst gegenüber der Pockenkrankheit."

    Dr. med. Deventer, Berlin: "Alles, was zu Gunsten der Vaccination je geschrieben und gesprochen worden ist, und noch wird, das geschieht zum Teil aus Vorliebe an dem Hergebrachten, zum Teil aus Unkenntnis; und zwar nicht nur von Laien, sondern auch von vielen Ärzten, die oft gegen besseres Wissen der Vaccination das Wort reden. Der Laie spricht gewöhnlich, da ihm ein richtiges Urteil in dieser Sache fehlt, Alles nach, was ihm mundgerecht und plausibel gemacht wird. Er ist in dem großen Irrtum befangen, zu glauben, was ihm sog. Autoritäten in der medizinischen Welt verkünden. Wird ja doch gerade, was das Impfen anbetrifft, dem Autoritätsglauben blindlings gehuldigt."

    Hand nach rechts Die von der schwedischen Regierung eingesetzte ärztliche Kommission bezeugt in dem berühmten englischen Blaubuche vom Jahre 1854, "daß eine große Zahl  a u f g e k l ä r t e r  Ärzte Gegner der Impfung sei."

    Dr. med. Dobson, Professor, Pathologie und Hygiene i n New York: "Nicht durch staatliche Quacksalberei, sondern durch Gesundheits-Wissenschaft und persönliche Hygiene werden wir Blattern-Epidemien vorbeugen. Auf die Majorität der Ärzte kommt es nicht an, denn diese Majorität hat einst Harwey´s Entdeckung des Blutumlaufes bekämpft, sie hat vor einem Jahrhunderte zur Ader gelassen und Tausende hingeschlachtet; diese große Mehrheit hat stets jeden wahren Fortschritt in der Medizin verhindert !"

    42. Die Impfärzte sind pekuniär interessiert = Profiteure

    Leibarzt Dr. von Gerhardt, Gera, schreibt uns unterm 16. Juni 1890: "Ihre lobenswerten Bemühungen um Beseitigung des Impfzwanges werden wenigstens so lange nicht von Erfolg sein, als noch die Gesetzgeber  d e n  d a b e i  i n t e r e s s i r t e n  I m p f ä r z t e n  ein maßgebendes Urteil zuerkennen. Es gibt Leute, die sich   n i e  von einem Irrtume abbringen lassen,  w e n n  d e r s e l b e  i h r e n  I n t e r e s s e n  e n t s p r i c h t.  Auch die Wissenschaft hat ihre Kapuziner."

    Hand nach rechts Dr. med. Longstaffe, London: "Noch andere Summen, die ich nicht schätzen kann, sind bewilligt worden, um diesen  m o n s t r ö s e n  B e t r u g  aufrecht zu erhalten. Hat je ein Quacksalbermittel soviel eingetragen?"

    Der "Vater der Kuhpockenimpfung", der Chirurg Jenner, darf mit Recht unter die wenn auch nicht  t h e o r e t i s c h e n, so doch  p r a k t i s c h e n  Gegner der Impfung gerechnet werden: Dr. Johnson bezeugt: "daß Jenner zwar sein erstes Kind geimpft, sein zweites zu impfen aber ­ sich geweigert hat."
    Das Nationalgeschenk von 30.000 Pfd. St. (600.000 Mk.) fand er sich trotzdem nicht bewogen, zurückzugeben.

    Dr. med. Stowell, Brighton: "Ich begreife sehr wohl, warum ein Dr. Simon für die Zwangsimpfung schreibt . . . Ein jährliches Salär von 1.500 Pfd. Sterling (30.000 Mk.) fällt in jeder Wage schwer ins Gewicht. Und ich begreife gar wohl, warum die ö f f e n t l i c h e n Impfer . . . von den Vorteilen der Impfung so fest überzeugt sind . . . " 34
    Staatsrat Dr. med. Walz, Landsberg: "Die Impfung liefert jährlich 30 Millionen Mark in die Taschen der Ärzte."

    Dr. med. Rich. Nagel, Barmen: "Wie besorgt doch die Ärzte sind ­ für ihren Geldbeutel!"

    Dr. med. Hübner, Leipzig: "Endlich aber ist das Impfgeschäft für die meisten Ärzte eine ergiebige und immer fließende Erwerbsquelle geworden, die sie nicht ohne zwingende Gründe aufgeben möchten, weil ihre Existenz dabei auf dem Spiele steht."

    43. Gewissenhafte Ärzte sind durch unparteil. Untersuchung der Impffrage Impfgegner geworden

    Hand nach rechts Dr. med. H. Böing, prakt. Arzt und Impfarzt zu Ürdingen a. Rh., ursprünglich eifriger Impffreund, stellte gründliche und eingehende Untersuchungen über die Impffrage an in der Hoffnung, dadurch einen sichere Bürgschaft für die Richtigkeit der Impfschutztheorie zu gewinnen. Und was mußte er am Ende seiner Untersuchung bekennen? "Der wirkliche Nutzeffekt der Impfung ist eine Illusion!"

    Regimentsarzt Dr. med. Dürr, Stuttgart: "Der Zweifel (an der Impfung) ist der Wahrheit Anfang."

    Med.-Rat Dr. Brefeld, Breslau: "Die Schutzpockenimpfung war unser Stolz, unsere Ehre und unser Frohlocken! Jetzt ist es anders ­ alles Ableugnen hilft nicht weiter. Es ist für unser ärztliches Hochgefühl sehr demütigend, dieses Geständnis ablegen zu müssen."

    Zentralimpfarzt Dr. med. Giel in München war über 20 Jahre Verteidiger und Freund der Impfung und schrieb als solcher: "Die wichtigste Entdeckung, die jemals in der Arzneikunde gemacht wurde, ist die Entdeckung der Kuhpockenimpfung, wodurch die Menschenblattern, der Erbfeind des Menschengeschlechts, ausgerottet werden."
    Hand nach rechts Als aber nach langer Pause trotz aller Impfung eine furchtbare Pockenepidemie ausbrach, schrieb er: "Als in unserer Gegend die bösartige Seuche ausbrach und sogar an solchen Orten, wo fast alles vorher geimpft war, da drängten sich mir Tatsachen auf, die mich im Glauben an die Vaccine wankend machten."

    Dr. Jul. Putzar, Königsbrunn: "Ich habe mich endlich von der Nutzlosigkeit und von der Schädlichkeit des Impfens überzeugt, nachdem ich leider mehr als 500 Kinder selbst geimpft habe. Früher oder später wird und muß die verderbliche Kur fallen, die jetzt noch manchen guten Kopf gefangen hält: sie muß fallen durch das Fortschreiten der Naturwissenschaften. Dieses Gespenst einer kranken Einbildungskraft kann nicht bestehen vor dem klaren Auge prüfender Beobachtung."

    Dr. med. Pearce sagt, daß sein früheres Vertrauen zu den prophylaktischen Eigenschaften der Vaccination furchtbar erschüttert worden sei. Zu seinem höchsten Staunen hatte er wahrgenommen, wie vaccinierte Personen in manchen Fällen schwer blatternkrank wurden, während in den gleichen Häusern und Familien die Nichtgeimpften frei ausgegangen waren oder doch die Krankheit nur leicht bekamen ­ in Northampton, wo dazumal die Blattern wüteten.

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    44. Ernste Forscher unter den Ärzten halten die Impfung nicht für vereinbar mit fortgeschrittener ärztlicher Wissenschaft

    Dr. med. Richard Nagel in Barmen: "Gegen den Impfgötzen helfen Petitionen wenig; dagegen hilft nur Aufklärung ! Aufklärung und abermals Aufklärung!

    Dr. med. Winter in Lüneburg: "Die Impfung ist ein national-ökonomisches Laster und eine medizinische Don Quichoterie."

    Geh. Med.-Rat Prof. der Medizin Dr. Mayer, Bonn: "Die Impfpraxis ist zu einem leichtsinnigen Schlendrian geworden. Wir müssen eine zeitweilige Verfinsterung der ohnehin jetzt verpönten Vernunft zugeben."

    Dr. med. Chabert: "Die Impfung war der Naturwissenschaft von jeher ein Gräuel."

    Dr. med. Longstaffe: "Das Impfgift wird in das System eingeführt zum Hohn aller natürlichen Gesetze, und jede solche Verletzung eines Naturgesetzes führt die gräßlichsten Strafen im Gefolge."

    Dr. med. Tr. Stahn, Berlin: "Da ich vereideter Arzt bin und in meinem Berufseide geschworen habe: "stets nach bestem Wissen und Gewissen handeln zu wollen", so erachte ich mich auf Grund dieses Eides für verpflichtet, mich der Pockenimpfung (dieser strafwürdigsten aller isopathischen Kuren) zu enthalten."

    45. Viele Ärzte verurteilen die Impfung mit den allerstärksten Ausdrücken

    Dr. med. Aug. Wilh. Koenig, Hohenbruch: "Das Einimpfen von Kuhpocken ist ein schaudererregendes Vergehen gegen die gesamte Menschheit."

    Professor Dr. med. Hamernik sagte auf dem böhmischen Landtage in Prag: "Die Impfung ist ein Schandfleck in der ärztlichen Praxis."

    Hand nach rechts Dr. med. Hugo Meyer in Friedrich-Wilhelmshütte: "Der Impfung irgend einen Nutzen gegen Pockenerkrankung zuschreiben zu wollen, ist Schwindel, blauer Dunst."

    Dr. med. Mertens in Berlin: "Der Impfstoff ist Jauche, der Impfschutz Windbeutelei."

    Professor Dr. med. Hirschel, Dresden: "Der Impfstoff ist die moderne aqua toffana."

    Zwischenbemerkung aus 2006: Aqua Tofana (auch bekannt als Aqua Toffana oder Aqua Tufania) ist ein starkes Gift, bestehend aus Arsenik, Antimon und Bleioxid.

    Dr. med. Ch. Rose, Dorking: "Die Zwangsimpfung ist eine Schmach."

    Dr. med. C. Waidele, Steinbach: "Die Impfung ist ein gefährlicher Hokuspokus."

    Prof. Dr. med. Ennemoser, Bonn, bezeichnet die Impfung als "die großartigste Mystifikation, seit die Welt besteht, etwa den Hexenglauben ausgenommen."

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    Hand nach rechts Dr. med. Schaller, Stuhlweißenburg, nennt im Wiener "Ärztlichen Zentralanzeiger" vom 20. Juni 1890 die Impfung eine die Mortalität (Sterblichkeit) vermehrende, die Generation verwelken lassende, ekelhafte Tändelei, "ein den menschlichen Verstand erniedrigendes, beschämendes, häßlich abscheuliches Vergehen." Dr. med. Mitchell, London, sagte in einer Rede im Unterhause: "Ich leugne durchaus, daß die Vaccination ein Schutzmittel gegen die Blattern ist. Der Jennerismus ist der kolossalste Humbug, den man je dem Menschengeschlechte durch trügerische Vorspiegelungen aufgebunden hat."

    Dr. med. Vivefoy in Rouen: "Die Impfer sind in meinen Augen die dümmsten und gefährlichsten Geschöpfe unter der Sonne."

    Dr. med. Sucro in Crailsheim sagt: "Die Impfung schützt nicht vor den Pocken, im Gegenteil wird den gesunden Menschen das Pockengift mitgeteilt; der Impfschutz ist in meinen Augen die gemeinste Zigeunerlüge."

    Dr. med. Guillomot in Lüttich: "Die Ehre muß uns über den Erwerb gehen; die Impfung ist eine Infamie ! Für den, der sie treibt, wie für den, der sie leidet."

    Dr. med. Weiß in Neuenburg ruft aus: "Ich sollte an der höchsten Tanne des Schwarzwaldes aufgehängt werden zur Sühne für die Impf-MisseTaten, die ich lang an dem armen Volke ausgeübt habe !"

    46. Nur die wenigsten Fälle von Impfschädigungen werden bekannt

    (s. auch unter 47)
    Nur dem energischen Einschreiten des Staatsrats Dr. med. Waitz in Frankfurt a. O. ist es z.B. zu danken, daß die Fürsprecher des Impfzwanges bei Gelegenheit der Massenvergiftung in Lebus ohne Möglichkeit einer Ausflucht bestätigen mußten: "Einige 30 junge Mädchen sind durch die Wiederimpfung Opfer einer schädlichen Krankheit und voraussichtlich eines schleichenden Siechtums geworden."

    47. Was man unter amtlicher Impfschäden-"Statistik" zu verstehen hat

    Hand nach rechts Dr. med. Pissin, Impfarzt, Berlin: "Ich will nur bemerken, daß immerhin die ganz erhebliche Zahl von mehr als 500 Mitteilungen verzeichnet ist, in welchen es sich um Einimpfung von Syphilis handelt. Und wie viele andere solcher Fälle  m ö g e n  g a r   n i c h t  z u r  K e n n t n i s  d e r  Ä r z t e  g e k o m m e n,  o d e r  w e g e n  f a l s c h e n  V o r u r t e i l s  v e r k a n n t  w o r d e n  s e i n."

    Hand nach rechts Dr. med. H. Strudel, Eßlingen: "Das kommt freilich nicht in die Impftabelle, daß die Vaccination häufig den Grund zu langsam sich entwickelnder Krankheit gebe; daß man sehr häufig beobachte, daß die Kinder von der Impfung an nicht mehr recht gedeihen wollen."

    Der Bericht des Kgl. Sächs. Medizinalkollegiums auf das Jahr 1889 zählt in Bezug auf Impfschädigungen innerhalb des Königreichs Sachsen einige 50 Fälle von Erkrankungen und 4 Todesfälle (hervorgerufen durch neueste Kälberlymphe) auf, fügt aber ausdrücklich hinzu: Hand nach rechts "L e i d e r  f e h l e n  a u s  d e n  m e i s t e n  B e z i r k e n  a l l e  A n g a b e n  ü b e r  d i e  I m p f e r g e b n i s s e."

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    Dr. med. Berthelen, Loschwitz-Dresden. "Der ehrliche Freimut, mit welchem das k. Reichsgesundheitsamt die ungezählten Impfschädigungen und vielen Todesfälle, welche in den Jahren 1886 und 1887 aus Deutschland gesammelt worden, veröffentlicht hat, verdient alle Anerkennung. Doch reicht dies Material noch lange nicht hin, um eine richtige Statistik über die sämtlichen Impfschädigungen aufzustellen.
    Hand nach rechts Denn die meisten Impfärzte bewegen sich in dem sonderbaren Widerspruch, daß die  g u t e  Wirkung der Impfung, nämlich der Schutz vor den natürlichen Pocken 10 Jahre dauere, die bösen Nachwirkungen derselben dagegen sich  s p ä t e s t e n s  8  T a g e  n a c h  d e r  I m p f u n g, nämlich am Revisionstermin einzustellen haben.
    Jene Nachkrankheiten, welche oft erst nach diesem Termin zu Tage treten,  s c h r e i b e n  s i e  a u f   d a s  K o n t o  i r g e n d  e i n e s  a n d e r e n  Z u f a l l e s,  n u r  b e i l e i b e  n i c h t  a u f  d i e  I m p f u n g.
    Trotzdem haben sich einige Impfärzte gemüßigt gesehen, etliche Leiden in ihrem Bericht an das k. Reichsgesundheitsamt zu erwähnen, deren "Zusammenhang mit der vorausgenommenen Impfung nicht nachweisbar."

    Hand nach rechts Nach meiner Ansicht lassen sich weder dem Impfgift, ist dies einmal einem gesunden oder auch einem schwächlichen Organismus aufgedrungen und einverleibt, noch auch diesem selbst Vorschriften machen, wo und wann dasselbe aus ihm ausgeschieden oder in ihm lokalisiert werden soll. Daher kann dieses fremde Gift nach meiner Überzeugung ebenso gut eine Hirnhaut-, Augen-, Ohren-, Lungen-, Darmentzündung, wie äußere Hautkrankheiten, z.B. Pocken, Geschwüre, Flechten und andere Ausschläge aller Art erzeugen.
    Hand nach rechts Den Termin, wann das geschieht, läßt sich die Natur von keinem Arzte vorschreiben. Daher kommt es,  d a ß  s o w o h l  v i e l e  I m p f ä r z t e,  a l s  a u c h  n o c h  ö f t e r  d i e  E l t e r n  d e n  K a u s a l n e x u s  (Zusammenhang)  z w i s c h e n  d e r I m p f u n g  u n d  d e n  d u r c h  d i e s e  v e r s c h u l d e t e n  s p ä t e r e n  L e i d e n  g a r  n i c h t  e r k e n n e n,  n o c h  a h n e n, weil an diese kleine, scheinbar unschuldige Operation gar nicht mehr gedacht wird.

    Hierzu kommt noch ein anderes wesentliches Moment, welches der Ausarbeitung einer genauen Statistik der Impfschäden hinderlich ist. Hand nach rechts Viele Eltern nämlich, die wirklich jenen Kausalnexus erkannt und durchschaut hatten, verloren deshalb das Vertrauen nicht nur zu der Impfung überhaupt, sondern auch zu dem Impfarzt und ließen deshalb jene Folgekrankheiten seiner Impfung von einem anderen Arzt behandeln, oder, falls der Impfarzt ihr Hausarzt ist, was meist in wohlhabenden Familien der Fall ist, so pflegen sie solche, wenn auch noch so augenfälligen und schrecklichen Impfschäden lediglich aus Rücksicht und Schonung für diesen gänzlich totzuschweigen.
    Viele Eltern haben mir dies selbst gestanden, ja es ist mir ein Fall erinnerlich, wo ein Vater, der seinen Haus- und Impfarzt (der zugleich königl. Bezirksarzt war) auf den durch seine Impfung an mehreren seiner Kinder angerichteten Schaden hinwies, von diesem durch die Frage eingeschüchtert wurde, ob er dies beweisen könne? Solcher Beweis ist nun freilich einem Laien fast unmöglich, zumal einem k. Bezirksarzt gegenüber.

    Oberarzt Dr. Reitz, Petersburg: "Die Freunde des Impfens berufen sich so gern auf die Statistik. Es muß jedoch hervorgehoben werden, daß all das sog. statistische Material, welches bisher aufgehäuft worden ist, gar nichts für die Impfung beweist, weil die erste Forderung der Statistik, immer nur gleichartige Personen zusammenzustellen und zu vergleichen, bisher noch fast gar nicht berücksichtigt worden ist. Trotzdem finden sich Aufzeichnungen vor, welche vollkommen ausreichen, um zu beweisen, daß die Impfung keinen Schutz gegen die Pocken gewährt."

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    Über die Impfstatistik sagt Professor Dr. med. Hamernik, Prag: "Sie (die Ärzte) kennen die Individuen nicht, addiren die verschiedensten Individuen zusammen und machen daraus eine Summe; das nennen sie Statistik."

    Dr. med. Gorhan, Mödling, sagte in seinem Vortrag im Niederösterreichischen Ärzteverein: "Bei einer Statistik, wie sie bisher gehandhabt wurde, wird auch die Impflehre das bleiben, was sie immer war und heute noch ist: nämlich ein medizinisches Glaubensdogma, aber kein wissenschaftlicher Lehrsatz."

    Hand nach rechts Dr. med. Eimer: "Von Vorurteilen befangen, oft auch selbst absichtlich die Unwahrheit sagend, hat man, um den Credit der Schutzpockenimpfung zu erhalten, Jahrzehnte lang alle Pockenfälle bei Vaccinierten wegzuräsonniren gesucht . . . In Frankreich und England leugneten die Ärzte meist die Fälle von Blattern bei Vaccinierten geradezu ab."

    Dr. med. Gregory, 50 Jahre lang Direktor des Pockenhauses zu London: "Es sind die medizinischen Autoritäten, welchen das Parlament die Oberaufsicht über das Impfwesen anvertraut hat, welche die Unzulänglichkeit des Impfens zu  b e s c h ö n i g e n  suchen. Die Blattern mit Hilfe der Kuhpockenimpfung zu zerstören, ist ebenso absurd wie chimärisch, ebenso vernunftwidrig wie anmaßend."

    Hand nach rechts Dr. med. Stamm: "Stets war es ja das verwerfliche Streben der Impfirrtümler und Impffanatiker, solche entsetzlichen Resultate möglichst  z u  v e r t u s c h e n." Hand nach rechts Prof. Dr. med. Ad. Vogl, Bern: "Wenn man die Spezialberichte der einzelnen Pockenepidemien durchgeht, so erstaunt man auch über das so häufige  Z u s a m m e n t r e f f e n  d e r  e c h t e n  M e n s c h e n p o c k e n  m i t  d e m  I m p f a u s s c h l a g e  a u f d e n  O b e r a r m e n  b e i  d e n  f r i s c h  G e i m p f t e n. Sollte denn nicht vielleicht eine absichtlich aufgezwängte Pockenvergiftung geringeren Grades, was die Impfung ja ist, die echten Pocken in ihrer wahren Natur zum Ausbruch bringen, wenn epidemische Verhältnisse den Mangel an Gift ersetzen?
    Hand nach rechts Es scheint dies ein so häufiges Vorkommnis zu sein, daß sich die Impfgläubigen veranlaßt fanden, diese Fälle  a l l z u  g u t  g e l u n g e n e r  Pockenimpfung jedweder Kontrolle durch Dritte zu entziehen. Während Regierungen und statistische Ämter vertrauensvoll die Augen zudrücken, trägt der Griffel der Impfinteressenten diese Fälle ungescheut und ungestraft in die Rubrik der Nichtgeimpften ein. Daß diese gefälschten Aktenstücke alsdann von den gleichen Interessenten als  o f f i z i e l l e  dazu benutzt werden, um auch dem Volke die Augen zuzudrücken, ist männiglich bekannt."

    Med.-Rat Dr. Heine, Bamberg, spricht "von einer ungeheuren Menge solcher Impfschäden" und erzählt, wie er selbst in dem Westrich der Pfalz einem Kollegen behilflich gewesen, damit ein derartiger Vorfall, der in dem Dorfe bereits Aufsehen veranlaßt, "r u h i g  u n d  o h n e  E k l a t" abgethan werden konnte."

    Hand nach rechts Dr. med. May, Sanitätsbeamter in Birmingham, sagt in einem Artikel über Todeszeugnisse: "Bei Zeugnissen, die zur Kenntnis des Publikums kommen, kann man kaum erwarten, daß der Arzt Meinungen ausdrücke, die gegen ihn sprechen. Als Beispiel von Fällen, die gegen den Arzt selbst zeugen könnten, nenne ich den  R o t l a u f  n a c h  d e r  I m p f u n g. Ein Todesfall aus dieser Ursache ereignete sich kürzlich in meiner Praxis, und obgleich ich das Kind nicht selbst geimpft hatte, so  u n t e r l i e ß  ich doch,  u m  d i e  I m p f u n g v o r  j e d e m  V o r w u r f   z u  b e w a h r e n, irgend etwas davon i n  d e m  T o d e s z e u g n i s  z u  e r w ä h n e n."

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    Hand nach rechts Die Regierung des Bez. Frankfurt a. O. erließ am 10. April 1877 "an sämtliche Herren Landräte, Kreisschulinspektoren, Kreisphysiker, Kreiswundärzte und städtische Polizeiverwaltungen" eine Verordnung zu dem Zwecke, die  B e k a n n t w e r d u n g  v o n  I m p f s c h ä d i g u n g e n  z u  v e r h ü t e n, "weil hierdurch auch notwendig eine Mitteilung des ganzen traurigen Vorfalls und eine weitere Veröffentlichung mit bedingt werde, infolge dessen voraussichtlich eine sehr nachteilige Einwirkung auf die  W i l l i g k e i t  d e r  b e t e i l i g t e n  E l t e r n  zur Gestellung ihrer Kinder zur Impfung verursacht werden dürfte."

    Dr. med. Hayd: "Zum Glück ist die genaue Kenntnis dieser entsetzlichen Unglücksfälle mehr auf die wissenschaftlichen Kreise beschränkt geblieben, indem durch größere Verbreitung derselben unter das Publikum bei jetzt überall sich regender Agitation gegen das Impfinstitut dessen Gegnern die mächtigsten Waffen in die Hand gegeben worden wären."

    48. Was man "Varicellen" nennt

    Sanitätsrat Dr. med. Lorinser: "Ich möchte aber doch noch aufmerksam machen, daß in Berlin wenig Fälle von  V a r i o l a  (echte Pocken), aber sehr gefährliche  V a r i z e l l e n  (sog. Windpocken, auch Wasserpocken genannt, die angeblich gar nichts mit den echten Pocken gemein haben) vorzukommen pflegen. Aus den Charité-Annalen, welche mir vorliegen, entnehme ich, daß in den Jahren 1885 und 1886 in der Charité nur 6 Variolafälle behandelt wurden, von denen kein Todesfall verzeichnet ist, während in diesen beiden Jahren 18 Fälle von Varizellen daselbst vorgekommen waren, von welchen 6 einen tödlichen Ausgang nahmen. Wenn die Berliner so fortfahren, werden wir es erleben, daß daselbst gar kein Fall von Blattern mehr ­ verzeichnet werden wird, und daß die Pocken künftighin Varizellen heißen werden."

    Derselbe sagt a.a.Ort: "Wenn die Ärzte die Pocken nicht mehr als Variola, sondern nur als Varicella bezeichnen, dabei aber doch eine sehr bedeutende Mortalität der Varicella zugestehen müssen, so ist das keine Selbsttäuschung mehr, sondern eine Täuschung der Behörden und des Publikums."

    In den medizinischen Jahresberichten von Virchow und Hirsch, Band I. berichtet Dr. med. Rochlitz über folgenden Vorgang in der südaustralischen Kolonie Victoria: "Nach der Landung eines Schiffes mit echten Pocken an Bord brachen in Victoria die Pocken aus, aber nur die  W a s s e r p o c k e n, d.h. die Varizellen. Sie blieben aber nicht Varizellen, sondern gingen bei der Weiterverbreitung in die echten Menschenpocken über und kleideten sich vor ihrem Abzug wieder in ihr bescheidenes Varizellengewand, um zu verschwinden."

    49. Wenn das deutsche Volk alle Impfergebnisse erführe, wäre das Impfgesetz schon längst aufgehoben

    Dr. med. Stamm schreibt in seiner im Jahre 1882 an den deutschen Reichstag gerichteten Petition: "Die in Deutschland stationär gewordenen Menschenpocken sind eine Folge der unaufhörlichen Menschenimpfung. Impfvergiftung, ein Attentat gegen Wissenschaft, Vernunft und Menschenwohl, muß verhindert und bestraft werden. Wenn man die impffreundlichen Ärzte auffordern würde, ihrer liebevollen Überzeugung dadurch Ausdruck zu geben, daß sie die Impfung ganz unentgeltlich zu besorgen und die geimpften Kinder 6 ­ 8 Wochen nach der Impfung einem Controll-Komité vorzustellen hätten, das unter Zuhilfenahme der Mütter und Väter die Impfschädigungen öffentlich konstatieren müßte, so würde unter der donnernden Stimme des allgemeinen Unwillens die Giftimpferei bald aufhören.

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    50. Es ist eine Gewissenspflicht der Volksvertretung, das Impfgesetz aufzuheben

    Dr. med. Mayntzer, Zell a. Mosel, schreibt uns unterm 14. Juni d. J.: "Wer gegen das Impfen, gleichviel mit welcher Lymphe ­ gegen dieses  K r a n k m a c h e n  u n d  B l u t v e r g i f t e n  g e s u n d e r,  b l ü h e n d e r  M e n s c h e n  - kämpft, und dazu beiträgt, das dasselbe aus der Gesetzessammlung je eher, desto besser verschwindet, der leistet dem  V a t e r l a n d  u n d  d e r  M e n s c h h e i t (die jetzt impfbefreite Tierwelt hat es ja nicht mehr nötig)  e i n e n  g e w a l t i g e n,  u n s c h ä t z b a r e n  D i e n s t.

    Denn das Impfen ist ein S c h w i n d e l,  so groß, so verächtlich und erbärmlich, wie es die Medizin zu der Zeit war, da das Impfen erfunden wurde. Das Impfen ist darum die größte Verlästerung unseres Zeitalters der  H y g i e n e  und  A n t i s e p t i k, welches die Gesundheit zu  e r h a l t e n  und jedwede, auch die kleinste  E i t e r u n g  und B l u t v e r g i f t u n g  auf das Strengste und Peinlichste zu vermeiden sucht.

    Hand nach rechts In dieses Verdammen des Impfwahnes stimmt die objektive Statistik, das ist diejenige, welche von Gewalt und Sophistik nichts weiß, aus voller Überzeugung ein. Denn wenn nicht einmal in den an  P o c k e n ­ B e d i n g u n g e n  und  h y g i e n i s c h e n  V e r s ü n d i g u n g e n  r e i c h e n  Z e i t e n  der sogenannte Impfschutz sich irgendwie bewährt, wer darf dann noch von einem Impfschutz sprechen?

    In  p o c k e n l o s e r  Zeit wird auch ein Impfen mit Speichel, Mistjauche, Schweineschmalz etc. etc. dieselbe günstige "Schutz"-Statistik bewirken. Wenn Jemand in der Impffrage nach der Majorität der Ärzte,  n i c h t  n a c h  d e m  G e w i c h t e  u n d  d e r  M a j o r i t ä t  d e r  G r ü n d e  entscheidet, so hat er, weil er sich als Feind des Fortschrittes und jeder besseren Erkenntnis entpuppt, gar kein Recht, mitzusprechen.

    Aber wir möchten seine Verantwortung nicht tragen, welche darin besteht, daß er hilft,  J a h r  f ü r  J a h r  M i l l i o n e n  G e s u n d e r  d e r  E r k r a n k u n g  o d e r  d e m  T o d e  z u  ü b e r l i e f e r n,  u n d  H e k a t o m b e n*  v o n  M e n s c h e n o p f e r n  a u f  d e n  A l t a r  e i n e s  W a h n g l a u b e n s  z u  l e g e n.
    *Hekatomben = großes Opfer von 100 Stieren

    Kein Wunder, daß tiefe, wirkliche Sachverständige zu den Impfgegnern übergehen, oder sich mehr oder weniger in Stillschweigen hüllen. Wer sich die Unsummen der alljährigen Impfschäden vergegenwärtigt, eine Summe, welche den Schaden der jetzt (durch Hygiene etc.) seltenen und (durch eine vernünftige Behandlung) wenig gefährlichen Pockenfälle bei Weitem übertrifft, der kann nicht laut und ausdrücklich genug rufen:

    Fort mit dem Impfschwindel, fort mit dem Impfgesetz !"

    Dr. med. Deventer, Berlin: "In einer so wichtigen Angelegenheit, wo selbst  S a c h v e r s t ä n d i g e  noch nicht einmal einig sind, läßt man  S a c h u n k u n d i g e, denen es hier an jeder Einsicht und Beurteilung fehlt, entscheiden, und wodurch entscheiden? Durch Abstimmung. Man sollte doch einmal aufhören, der Wahrheit Machtsprüche entgegenzustellen, welche mit der Erfahrung und mit Tatsachen in entschiedenem Widerspruch stehen."

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    51. Das Festhalten am Impfaberglauben stellt unserer öffentlichen Gesundheitspflege ein schlechtes Zeugnis aus

    Dr. med. Oidtmann, Linnich: "Der Impfzwang ist der legislatorische Ausdruck der hygienischen Verwahrlosung unseres Volkes."
    In dem ärztlichen Bericht der englischen Armee-Sanitätsbehörde für Britisch-Indien auf die Jahre 1884 und 1885 heißt es in Bezug auf die Impfresultate: "Es ist klar, daß die Impfung die epidemische Form der Krankheit nicht verhindern konnte." "Ungeachtet eines tätigen Impfdienstes haben die Blattern die Nordwestprovinzen überflutet, als ob keine Impfung bestanden hätte." - Und der Bericht erkennt weiter ein für allemal an, "daß das, was man den epidemischen Charakter einer Krankheit nennt, direkt mit  U m s t ä n d e n zusammenhängt,  u n t e r  w e l c h e n  d a s  V o l k  l e b t,  und daß, wenn die Epidemie einmal sich entwickelt,  d i e  S t r a f e  f ü r  v e r n a c h l ä s s i g t e  s a n i t ä r e  E i n r i c h t u n g e n  sicher ist, trotz aller Palliativmittel." (Linderung)

    Dr. med. J. Albu vom Lazaruskrankenhause in Berlin: "Es ist noch nicht gelungen und wird nie gelingen, so lange die Welt besteht, durch die Vaccination die Menschenpocken auszurotten; deshalb kann dieselbe mit vollem Rechte ein  "F a u l e n z e r  i n  d e r  ö f f e n t l i c h e n  G e s u n d h e i t s p f l e g e" genannt werden."

    Sanitätsrat Dr. med. Bilfinger, Stuttgart, schreibt uns unterm 19. Juni 1890: "Die Hygiene allein ist es, welche mit ihren Gesetzen die Volkskrankheiten beherrscht: Hand nach rechts Der Impfzwang ist das Kainszeichen unserer Giftmedizin."

    52. Darum sorgt für bessere Gesundheitspflege !

    Leibarzt Dr. med. Rapp in Stuttgart: "Als Professor der Medizin in Tübingen habe ich die arzneiliche Behandlung der Krankheiten widerraten, wie sollte ich jetzt dem Scheusal der Impfung das Wort reden?"

    Dr. med. Schäuffelen, Öhringen: "Das geht nicht mehr! In unserer vorgerückten Zeit muß das Recht der Entwicklung anerkannt werden. Eine vorausschauende Sanität darf nicht ewig auf einem Gedanken herumreiten, bis sie endlich von den traurigsten Ereignissen in den Sand geworfen wird. Es fehlt uns an einer deutschen Sanitätsordnung."

    Hand nach rechts Med.-Rat Dr. Kiehl, Haag: "Statt zu vacciniren, müssen wir die Brutnester ausrotten, in welchem Scharlach, Blattern, Masern und Typhus geboren werden."

    Sanitätsrat Dr. med. Lorinser, Wien: "Die Impfung hat gegenüber den Pocken die Bedeutung eines Amuletts, das der Soldat sich umhängt, um sich kugelsicher zu machen. Die Eltern, welche ihr Kind impfen lassen, glauben dasselbe, vor der Erkrankung und dem Tode an Pocken vollständig geschützt zu haben, ohne sich weiter um jene  V o r s i c h t s m a ß r e g e l n  zu kümmern,  d u r c h  w e l c h e  s i e  i h r  K i n d  v o r  d i e s e r  K r a n k h e i t  b e w a h r e n  k ö n n e n.

    Die Schutzkraft der Impfung ist illusorisch, ein unglücklicher Wahn; der Glaube an dieselbe hat von Epidemie zu Epidemie abgenommen, und jener Seifensieder, der im Jahre 1872 seine Seifen zum Waschen des Körpers dem Publikum als Schutzmittel gegen die Pocken empfahl, hat in der Tat dem Volke einen vernünftigeren Rat gegeben, als die Impfenthusiasten."

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    53. Welche Pflicht hat also das Reichsgesundheitsamt?

    Sanitätsrat Dr. med. Lorinser empfiehlt dem deutschen Reichsgesundheitsamte als allein würdige Aufgabe, die "Pathogenie (Entstehungslehre) der Pockenerkrankung, insbesondere der Pockenepidemien durch exakte Beobachtungen und Forschungen, ohne alle Rücksicht auf Impfung und Ansteckung, sicher zu stellen. Denn nur so könnten wir vielleicht auch in die Lage kommen, die Ursachen der Krankheit zu entfernen oder wenigsten einzudämmen;
    und die sog. Schutzpocken-Impfung, die gegenwärtig noch eine "Unterstützung des ärztlichen Kleingewerbes" ist, müßte sich dann auch für die eifrigsten Impffreunde als das erweisen, was sie nach meiner Überzeugung wirklich ist ­ als Überrest eines asiatischen Aberglaubens."
    (Kann fortgesetzt werden !)


    9. Tausend. Der Impfspiegel - Aussprüche ärztlicher Autoritäten über die Impffrage und zwar vorwiegend aus neuerer Zeit.

    Herausgegeben vom Impfzwanggegnerverein zu Dresden (Rietschelstraße 8, L)
    P r e i s 40 P f.
    "Der Wahrheit müssen wir alle zuhören, und wollen wir auch die Ohren zustopfen, so durchdringt und erschüttert ihre Stimme auch die tauben Teile des Menschen." Jean Paul

    Dresden 1 8 9 0
    Verlag von T. W i n t e r.

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    44 vorhanden in der:
    ULB Düsseldorf Signatur: M-3-681, Buchungsnr. 912064401

    Fehlerbereinigte Version vom Jan. 2010

    Hinweis aus 2010 zu diesem Buch: Es wurde ­ sofern nicht allzu unverständlich ­ die Rechtschreibung von 1890 beibehalten . . .
    Kostenlose Download-Version im Internet (ohne oben vorgenommene Verlinkungen): http://www.impfkritik.de/zeitdokumente


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