Am preiswertesten sind Silberdrähte (1,5-2,5 mm Durchmesser), die von verschiedenen Firmen angeboten werden. Der Vorteil eines dickeren Drahtes ist, dass er länger hält und dass er eine größere Oberfläche hat und somit beim Stromdurchgang mehr Silber abgeben kann.
Meist werden Elektroden zwischen 8 und 12,5 cm Länge angeboten. Da es sich aber meist um Drähte von einer Rolle handelt, sind auf Anfrage evtl. auch andere Längen erhältlich.
Die Länge bemisst sich praktischerweise nach der Tiefe des Glasgefäßes, in das die Silberelektroden getaucht werden. (meist Trink- oder Marmeladeglas mit 0,2 oder 0,25 Ltr.)
Silberdrähte incl. Einfachst-Bausätzen bzw. kommerzielle Kolloidalsilbergeräten sind übers Internet von verschiedenen Anbietern beziehbar.
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Den 3,3 KOhm-Strombegrenzungswiderstand in eine äußere und die mittlere Klemme stecken und ihn in der mittleren Klemme zusammen mit dem roten, stromführenden Kabel befestigen. Schwarzes Kabel des Minuspols in die noch freie andere Klemme stecken und festziehen.
Dann die zwei Silberelektroden von der Gegenseite in die beiden äußeren Klemmen stecken und Schraube der Klemmen festziehen.
Strombegrenzung ergibt bei 27 V maximal ca. 8 mA Stromfluß. (Bei 24V-Netzadapter erlaubt der 3.3Kohm Widerstand 24/3.3 = etwa 7,2 mAmp. Der Widerstand muss so gerechnet werden, dass letztlich nur etwa 6-9 mAmp Strom fliessen. Berechnungsformel: Amp=Volt/Ohm)
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Die Elektroden können ins Glas gestellt werden, jedoch darf die Klemmenhalterung nie das Wasser berühren, damit keine anderen Metallkolloide oder Kunststoff ins Wasser geraten. Besser und platzsparender ist es jedoch, wenn man ein Glas mit dicht schließendem Kunststoffdeckel (hier z.B. ehem. Senfglas 1/4 Ltr. mit Kunststoffdeckel) benutzt. In den Deckel Löcher im Abstand der Silber-Elektroden bohren. Dann kann man das Glas überdecken bzw. verschließen und zudem alle Teile problemlos und platzsparend auf dem Glas unterbringen. Durch die Löcher im Deckel können die entstehenden Gase problemlos kontinuierlich entweichen. |
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Da der Kunststoff auch im direkten Kontakt mit den Silbereelektroden keinen Strom leitet, kann man die in den Klemmen steckenden 2 Silberelektroden durch die Löcher im Deckel ins Wasser unbedenklich einstecken. Eine oder auch drei 9V-Batterien haben direkt hinter den Klemmen auf dem Deckel Platz. Wenn die Elektroden mit den Kabeln an den äußeren Batteriepolen angeschlossen sind, ist alles schon betriebsbereit!
Wichtig: Silberelektroden sollten einander nicht berühren, solange sie Strom führen! Dank dem Widerstand gibt es jedoch keinen Kurzschlußgefahr und keine rasche Entladung der Batterie. |
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Wenn die Batterie/Akkuleistung nachlässt und die Herstellungsdauer zunimmt, sollte man alle 3 Batterien gleichzeitig auswechseln bzw. alle 3 Akkus gleichmässig wieder voll aufladen. Mit der Zunge kann man testen, ob eine 9V-Batterie noch geladen ist. Ist beim Berühren beider Pole kein Kribbeln mehr zu spüren, muß sie ausgewechselt bzw. wiederaufgeladen werden.
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Sofern man einen AC-DC-Adapter mit regulierbarer Spannung (meist 3-12 V) kauft, kann man die Spannung und den Stromfluß variieren. Dann stellt man anfangs die höchste Spannung ein und kann ihn nach und nach reduzieren, weil mit zunehmenden Silberanteilen im Wasser auch der Stromfluß stärker wird. Das ergibt dann kleinere und wirksamere Partikel. (ideal 5-10 ppm)
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Die stromführende Elektrode wird mit zunehmender Dauer grau bis schwarz, d.h. das Silber oxydiert im Wasser. Sofern sie schon ziemlich schwarz ist, sollte sie zwischendurch gereinigt werden (mit weichem Lappen oder Papier abputzen) und dann der Vorgang fortgesetzt werden.
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Nach der Benutzung sollte die dunkel gewordene Elektrode mit einem weichen Tuch oder Küchenpapier gereinigt werden, um den Oxydations-Belag zu entfernen. Die restliche Oxydation kann mit einem weichen Topfkratzer beseitigt werden. Keine Silberputzmittel oder dergleichen verwenden!!, da diese Mittel giftige Rückstände im Wasser hinterlassen können.
Auf Reisen sollte man die Silberdrähte aus der Halterung lösen, da dann alle Teile auf kleinstem Raum Platz finden.
Silberwasser-Herstellungstipps